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Frankreich gegen Spanien: Teams leiten nach WM 2014 neue Ära ein

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Fußball  

Chef-Suche bei Frankreich und Spanien

03.09.2014, 14:59 Uhr | dpa

Frankreich gegen Spanien: Teams leiten nach WM 2014 neue Ära ein . Spaniens Nationaltrainer Vicente del Bosque muss eine neue Mannschaft aufbauen.

Spaniens Nationaltrainer Vicente del Bosque muss eine neue Mannschaft aufbauen. Foto: Juan Carlos Hidalgo. (Quelle: dpa)

Paris (dpa) - Die alten Häuptlinge sind weg, "Les Bleus" und "La Roja" suchen neue Chefs. Beim Testspiel am Donnerstag in Paris leiten die Fußball-Teams von Frankreich und Spanien eine neue Ära ein.

Die Vorzeichen sind jedoch grundverschieden: Die Franzosen haben bei der WM das Leben ohne den damals verletzten und inzwischen internationalen zurückgetretenen Bayern-Star Franck Ribéry bereits erfolgreich geprobt. Mit vielen jungen Talenten spielte die Équipe ein unerwartet gutes Turnier. Dagegen erlitt Titelverteidiger Spanien in Brasilien mit den nun in Länderspiel-Rente gegangenen Spielmachern Xavi und Xabi Alonso Schiffbruch.

Die Iberer leiten im Stade de France eine Erneuerung ein, die laut Medien einer Revolution gleichkommt. Nationaltrainer Vicente del Bosque berief für Paris und für das erste EM-Qualifikationsspiel am Montag in Valencia gegen Mazedonien viele Neulinge. Dem Tiki-Taka-Kurzpass-Spiel will er trotz der WM-Pleite mit Vorrunden-Aus und 1:5-Schlappe gegen die Niederlande aber treubleiben. "Wir dürfen nicht vergessen, was uns zum Erfolg geführt hat. Der Weg ist klar", sagte der 63-Jährige der Zeitung "El País".

Das Sportblatt "Marca" warnt: "Wir dürfen nicht von Erinnerungen leben." Sergio Ramos denkt jedoch wie der Trainer. "Viele Spieler sind nicht mehr dabei, unseren Stil dürfen wir deshalb aber nicht ändern", meint der Innenverteidiger von Champions-League-Sieger Real Madrid. Mit 120 Länderspielen sind er und Clubkollege Iker Casillas (33/156) die beiden echten Routiniers der neuen "Selección". Andrés Iniesta (30/100) ist diesmal wegen Knieschmerzen nicht dabei, andere langjährige Nationalspieler wie Fernando Torres, Gerard Piqué und Álvaro Arbeloa wurden vorerst ausgemustert.

Im neuen spanischen Team sind mit San José, Raúl, Kiko Casilla, Paco Alcácer und Dani Carvajal gleich fünf Debütanten. Ander Iturraspe, Marc Bartra und David De Gea wurden erst zum zweiten Mal nominiert. Real-Spielmacher Isco, Europas "Golden Boy" 2012, kehrt nach einjähriger Pause und zwei Mini-Einsätzen ins A-Team zurück. Er hofft auf seinen Länderspiel-Durchbruch - ebenso wie Torjäger Diego Costa, der bei der WM in seinem Geburtsland leer ausging. "Unser Blick ist auf die Euro gerichtet", sagt Ramos. Man will den dritten Titel in Serie nach 2008 und 2012 holen und "wieder zu dem werden, was wir waren".

Mehr als die Spanier blicken aber die Franzosen auf die Euro 2016, denn die findet vor eigenem Publikum statt. Trainer Didier Deschamps stehe vor der großen Herausforderung, "das lange Warten auf das Turnier gut zu verwalten" und die Motivation der Spieler zu fördern, die in den nächsten zwei Jahren im Nationaltrikot mindestens 24 Test- aber keine Punktspiele vor sich haben, stellt die Zeitung "Le Progrès" fest. Dem Coach ist vor der Zukunft aber nicht bange: "Es macht einfach Spaß, das Engagement der Jungs zu sehen", sagte er im Trainingslager in Clairefontaine bei Paris.

Dass die Affären-Serie, die mit dem Trainingsstreik bei der WM 2010 ihren Höhepunkt hatte, der Vergangenheit angehört, bewies man in Brasilien. Das Team um die Jungstars Raphael Varane, Mamadou Sakho, Paul Pogba und Antoine Griezmann zeigte nicht nur guten Fußball und scheiterte erst im Viertelfinale (0:1) am späteren Weltmeister Deutschland. Man trat auch diszipliniert auf. Die Frage ist, wer die Chefrolle übernimmt. Sakho meint, Stürmer Karim Benzema habe nach 71 Länderspielen "das Zeug dazu". Aber ManCity-Profi Bacary Sagna hofft, dass Ribéry seine Entscheidung überdenkt: "Er war immer sehr wichtig für uns und verdient einen anderen Abgang."

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