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Fußball: Fragen und Antworten zur Vergabe der Fußball-EM 2020

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Fußball  

Fragen und Antworten zur Vergabe der Fußball-EM 2020

18.09.2014, 11:31 Uhr | dpa

Fußball: Fragen und Antworten zur Vergabe der Fußball-EM 2020. Im Wembley-Stadion könnte das Finale der EM 2020 stattfinden.

Im Wembley-Stadion könnte das Finale der EM 2020 stattfinden. Foto: Daniel Hambury. (Quelle: dpa)

Nyon (dpa) - Erstmals findet die Fußball-EM 2020 in 13 Ländern statt. Die UEFA entscheidet an diesem Freitag, wo in sechs Jahren gespielt wird. Fragen und Antworten zur ersten pan-europäischen Europameisterschaft.

Warum findet die EM 2020 in 13 Ländern statt?

Die Idee stammt von UEFA-Präsident Michel Platini. Der Franzose will damit das Jubiläum der Europameisterschaft feiern. Die erste EM fand 1960 in Frankreich statt, 60 Jahre später soll dies in ganz Europa gewürdigt werden. Das Exekutivkomitee der UEFA stimmte den Plänen im Dezember 2012 zu.

Was spricht für eine pan-europäische EM? Was dagegen?

Die Befürworter des Formats loben, dass auch kleinere Länder wie Aserbaidschan, Ungarn oder Wales die Chance bekommen, zumindest teilweise eine EM zu veranstalten. Spätestens seit der Aufstockung des Teilnehmerfeldes auf 24 Teams (erstmals bei der EM 2016 in Frankreich) sind Kosten und Aufwand für viele Interessenten zu groß. Die Kritiker befürchten, dass keine gemeinsame Turnierstimmung aufkommen wird, es stattdessen 13 separate Events gibt.

Wer entscheidet, in welchen Städten gespielt wird?

Die Entscheidung trifft das Exekutivkomitee der UEFA an diesem Freitag in Genf. Außer UEFA-Boss Michel Platini gehören diesem Gremium 16 weitere Mitglieder an. Der Deutsche Fußball-Bund ist durch seinen Präsidenten Wolfgang Niersbach vertreten. Die Spiele wurden auf 13 verschiedene Pakete verteilt, darunter zwölf Standardpakete mit je drei Gruppenspielen und einem Achtel- oder Viertelfinale sowie ein Paket mit den Halbfinals und dem Finale.

Wer hat sich beworben?

Insgesamt haben sich 19 Verbände bei der UEFA beworben: Aserbaidschan (Baku), Belgien (Brüssel), Bulgarien (Sofia), Dänemark (Kopenhagen), Deutschland (München), England (London), Irland (Dublin), Israel (Jerusalem), Italien (Rom), Mazedonien (Skopje), Niederlande (Amsterdam), Rumänien (Bukarest), Russland (St. Petersburg), Schottland (Glasgow), Schweden (Stockholm), Spanien (Bilbao), Ungarn (Budapest), Wales (Cardiff), Weißrussland (Minsk).

Kommen alle Bewerber auch als Final-Standort infrage?

Nein, um das Finalpaket mit den beiden Halbfinals und dem Endspiel haben sich nur Deutschland und England beworben. Alle anderen Kandidaten haben ihr Interesse nur am Standardpaket bekundet. Deutschland und England haben sich für beide Pakete beworben.

Wie wird gewährleistet, dass das Turnier in allen Regionen Europas ausgerichtet wird?

Die 19 Bewerber werden in sechs bis acht geografische Zonen eingeteilt, die jeweils mindestens zwei Spielorte umfassen. Damit sollen den beteiligten Teams und den Zuschauern weite Reisen erspart werden.

Wie wird abgestimmt?

Die Abstimmung findet geheim und in vier Phasen statt. Zunächst wird über das Finalpaket entschieden. Danach werden die vier Verbände bestimmt, in denen je ein Viertelfinale und drei Gruppenspiele stattfinden. In den letzten beiden Phasen werden die Länder ermittelt, die je ein Achtelfinale und drei Vorrundenpartien bekommen.

Warum geht der DFB mit München ins Rennen?

Außer München mit der Allianz Arena war bei der nationalen Bewerbung auch Berlin mit dem Olympiastadion bis zum Schluss dabei. Der DFB entschied sich am Ende aber für München. Wohl auch, weil Berlin bereits bei der WM 2006 Austragungsort des Endspiels war.

Und warum will der DFB die Finalspiele auf einmal gar nicht mehr haben?

Der DFB hat inzwischen erklärt, sich um die EM 2024 bewerben zu wollen. Und zwar um das gesamte Turnier, nicht nur um Teile wie nun bei der EM 2020. Da es aber sehr unwahrscheinlich ist, dass die UEFA sowohl das Endspiel der EM 2020 als auch das komplette Turnier vier Jahre später an das gleiche Land vergibt, erwägt der DFB, seine Bewerbung um die Finalspiele 2020 zurückzuziehen. Aber nur, wenn es klare Signale gibt, dass Deutschland dafür das kontinentale Kräftemessen vier Jahre später komplett bekommt.

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