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FIFA-Chefermittler Garcia kritisiert mangelnde Transparenz

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FIFA-Chefermittler kritisiert mangelnde Transparenz

14.10.2014, 07:44 Uhr | dpa

FIFA-Chefermittler Garcia kritisiert mangelnde Transparenz. Michael Garcia ist der Chefermittler der FIFA.

Michael Garcia ist der Chefermittler der FIFA. Foto: Walter Bieri. (Quelle: dpa)

London (dpa) - Der Chefermittler des Fußball-Weltverbandes FIFA, Michael Garcia, plädiert erneut für eine Veröffentlichung seiner Untersuchungsergebnisse zu den umstrittenen Vergaben der WM 2018 und 2022.

Dass sein Bericht geheimbleibe, "entspricht eher dem System, das geeignet ist für einen Geheimdienst, jedoch nicht für einen internationalen Sportverband, der der Öffentlichkeit dient", sagte der US-Jurist bei einer Tagung in London.

Als Gegenbeispiel nannte Garcia die Offenheit des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) nach dem Bestechungsskandal um die Vergabe der Winterspiele 2002 in Salt Lake City, die das IOC "nach vorne" gebracht habe. "Wahre Reformen entstehen durch einen Kulturwandel der Organisation. Das ist die nötige Vision, um der Ethik im Sport den Weg zu ebnen", erläuterte der ehemalige Staatsanwalt des südlichen Distrikts von New York.

Neben Garcia sind auch DFB-Präsident Wolfgang Niersbach, Franz Beckenbauer und mehrere Mitglieder der FIFA-Exekutive für eine Publizierung der Akten. Allerdings ist FIFA-Präsident Joseph Blatter gegen eine Veröffentlichung des Untersuchungsberichts zu den Korruptionsvorwürfen bei den WM-Vergaben 2018 an Russland und 2022 an Katar.

Eine Veröffentlichung ist nur mit Segen des Exekutivkomitees möglich. Es müsste per Mehrheitsbeschluss die Änderung von Paragraf 36 der FIFA-Ethikregeln beschließen, hatte Richter Hans-Joachim Eckert aus München als Vorsitzender der FIFA-Ethikkommission erklärt. Garcia hatte den 350-seitigen Bericht der Untersuchungskammer der Ethikkommission an die rechtsprechende Kammer übergeben.

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