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Berti Vogts kann sich Job in der Bundesliga vorstellen

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Nach Rücktritt in Aserbaidschan  

Vogts denkt an Job in der Bundesliga

18.10.2014, 08:35 Uhr | t-online.de

Berti Vogts kann sich Job in der Bundesliga vorstellen. Daumen hoch: Berti Vogts reizt ein Job in der Bundesliga. Aber nicht mehr auf dem Trainingsplatz. (Quelle: imago/Matthias Koch)

Daumen hoch: Berti Vogts reizt ein Job in der Bundesliga. Aber nicht mehr auf dem Trainingsplatz. (Quelle: Matthias Koch/imago)

"Jetzt werde ich erst einmal versuchen, mein Golf-Handicap zu verbessern", sagte Berti Vogts und scherzte schon wieder. Nach sechs zum Teil frustrierenden Jahren als Nationaltrainer Aserbaidschans war der 67-Jährige zurückgetreten.

Doch nicht nur auf dem Golfplatz verfolgt der Europameister-Trainer von 1996 ehrgeizige Ziele. Der ehemalige Leverkusen-Trainer kann sich auch eine Rückkehr in die Bundesliga vorstellen.

Er wolle sicher nicht mehr jeden Tag auf dem Trainingsplatz stehen, sagte er zu "Bild.de". "Wenn, dann als Sportdirektor, Teammanger oder Sportberater", erklärte der frühere Welt- und Europameister, der mit seinem Heimatklub Borussia Mönchengladbach einst große Erfolge feierte. Mit den Fohlen wurde er zweimal Europacup-Sieger, fünfmal Meister und einmal Pokalsieger.

"Löw und Bierhoff würden nur lachen"

Die Lust auf einen Trainerjob ist Vogts in Aserbaidschan offenbar gründlich vergangen. Desillusioniert über den mangelnden Reformwillen und die unzureichenden Trainingsbedingungen hat er das Land am Kaspischen Meer mit viel Wut im Bauch verlassen. Vogts rechnet ab: "Ich habe jahrelang darauf hingewiesen, dass wir mehr arbeiten, mehr trainieren müssen. Aber Weltmeister Deutschland trainiert mehr als ein Land wie Aserbaidschan, das Nachholbedarf hat."

Es sei schlicht unmöglich, ergänzte er, dass ihm unmenschliches Training vorgeworfen werde. "Nur, weil ich am Tag nach dem Italien-Spiel zum Reha-Training gebeten hatte. Hier fehlt Professionalismus. Joachim Löw und Oliver Bierhoff würden über die Bedingungen nur lachen."

"Den Spielern geht es nur ums Geld"

Auch die Spieler bekamen von Vogts, der Aserbaidschan immerhin von FIFA-Weltranglistenplatz 147 zwischenzeitlich auf Rang 73 geführt hat, ihr Fett weg. "Ihnen geht es nur ums Geld", sagte er.

Zuletzt versuchte offenbar der Präsident des aserbaidschanischen Fußballverbands, Vogts zum Weitermachen zu überreden - vergeblich. "Der Beschluss steht fest, es gibt kein Zurück. Wenn ich etwas mache, dann mit Haut und Haaren und es muss Spaß machen", so der Coach. Spaß hat Vogts jetzt erst einmal mit seinem Hobby Golf - und dann vielleicht auch wieder in der Bundesliga.

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