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Sibusiso Vilakazi: Nächster Nationalkicker von Südafrika überfallen

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"Sie fragten nach mir"  

Erneuter Raubüberfall auf südafrikanischen Nationalspieler

06.11.2014, 12:16 Uhr | sid, t-online.de

Sibusiso Vilakazi: Nächster Nationalkicker von Südafrika überfallen. Sibusiso Vilakazi vom südafrikanischen Klub BidVest Wits. (Quelle: imago/Gallo Images)

Sibusiso Vilakazi vom südafrikanischen Klub BidVest Wits. (Quelle: Gallo Images/imago)

Knapp zwei Wochen nach dem gewaltsamen Tod von Nationaltorwart Senzo Meyiwa ist erneut ein südafrikanischer Nationalspieler Opfer eines bewaffneten Raubüberfalls geworden. Dabei hatte Mittelfeldspieler Sibusiso Vilakazi Glück im Unglück: Zum Zeitpunkt des Einbruchs im Haus seiner Familie schlief der 24-Jährige in einer Hütte hinter dem Anwesen und entging so den Einbrechern.

"Ich möchte mir gar nicht ausmalen, was hätte passieren können, wenn ich vor Ort gewesen wäre", sagte Vilakazi dem südafrikanischen Nachrichtenportal "citypress".

Vilakazi: "Diebe wollten meinen Autoschlüssel"

Laut eigenen Angaben habe der Mittelfeldspieler, der in Johannesburg für BidVest Wits spielt, nichts von dem Überfall mitbekommen. "Ich schlief in einem der hinteren Räume des Häuschens. Sie haben gefragt, wo ich bin und wollten meinen Autoschlüssel haben", so Vilakazi weiter. Seine Eltern und sein jüngerer Bruder wurden von den Kriminellen festgehalten, um den Aufenthaltsort von Südafrikas aktuellem Fußballer des Jahres zu erpressen. Sie gaben aber keine Informationen preis.

Einbrecher erbeuten Sachgegenstände

Die Diebe zogen letztendlich mit Bargeld, einem Fernseher, einer Musikanlage und Schmuck der Eltern ab. Von Vilakazi nahmen die Einbrecher lediglich ein paar Kleidungsstücke mit. Vilakazi gehört zum südafrikanischen Aufgebot für die beiden Afrika-Cup-Qualifikationsspiele am 15. November gegen den Sudan und am 19. November in Nigeria.

Erst am 26. Oktober war Vilakazis 27-jähriger Nationalmannschaftskollege Meyiwa in der Wohnung seiner Freundin nahe Johannesburg von Einbrechern erschossen worden. Vilakazi und Meyiwa waren auf Nationalmannschaftsreisen meist Zimmergenossen.

Suche nach Meyiwas Mördern geht weiter

Die Polizei hat im "Mordfall Meyiwa" derweil die Suche nach den Verdächtigen fortgesetzt. Nach Angaben der Ermittler seien "zwei Personen direkt an dem Vorfall beteiligt" gewesen. Die Fahndung nach den Tätern, für deren Ergreifung die Behörden eine Belohnung von umgerechnet 18.000 Euro ausgesetzt haben, führte bislang zur Festnahme eines 25 Jahre alten Mannes. Dieser sei vermutlich an dem tödlich verlaufenen Raubüberfall beteiligt gewesen. Insgesamt wurden bislang 13 Personen verhört.

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