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EM-2016-Qualifikation erlebt Aufstand der Kleinen

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EM-2016-Qualifikation erlebt Aufstand der Kleinen

17.11.2014, 09:07 Uhr | dpa

EM-2016-Qualifikation erlebt Aufstand der Kleinen. Liechtenstein besiegte Moldawien mit 1:0.

Liechtenstein besiegte Moldawien mit 1:0. Foto: Dumitru Doru. (Quelle: dpa)

Serravalle (dpa) - Die ganz Kleinen in Fußball-Europa begehren auf. Die Färöer sind über den Coup in Griechenland verzückt, Malta holt einen Unentschieden in Bulgarien, Liechtenstein jubelt über einen "Feiertag" und San Marino gelingt sogar der erste Punktgewinn überhaupt in der EM-Qualifikation.

Nach bislang 60 Niederlagen eroberte der Zwergstaat beim 0:0 gegen Estland zum allerersten Mal einen Punkt in der europäischen Ausscheidungsrunde. Liechtenstein durfte beim 1:0 über Moldawien seit langer Zeit wieder einen Auswärtssieg feiern.

Seit Oktober 2004, als dem aktuell 155. der FIFA-Weltrangliste ein 4:0 in Luxemburg gelang, konnte Liechtenstein auf fremden Plätzen in EM- oder WM-Qualifikationsspielen nicht mehr gewinnen. "Ich bin glücklich und werde ein Lächeln aufsetzen, das ich wohl die gesamte Nacht nicht verlieren werde", kündigte Nationaltrainer Rene Pauritsch nach dem Schlusspfiff an. "Heute ist ein Feiertag für uns."

Sogar noch länger war die Durststrecke von San Marino: Die vorigen 66 Pflichtspiele verlor das kleine Land, bislang gelangen überhaupt erst zwei Unentschieden in der WM-Qualifikation - das letzte 2001. "Dieses Ergebnis ist eine Belohnung für die Spieler und ein Anreiz, schneller als in zwölf Jahren wieder gute Ergebnisse zu holen", lobte Trainer Pierangelo Manzaroli. Kapitän Andy Selva meinte: "Auf ein solches Ergebnis habe ich elf Jahre gewartet." San Marinos TV-Sender RTV sah "ein Unentschieden, das in die Geschichte eingeht", die Zeitung "Lo Sportivo" jubelte: "Die Jungs schreiben die Geschichte neu."

Auf den Färöer wurden die Helden nach dem 1:0-Überraschungssieg bei Ex-Europameister Griechenland in der Heimat überschwänglich gefeiert. "Die Gefühle waren groß", schrieb die Zeitung "Fyens Stiftstidende". Die dänischen Blätter nannten den Sieg "historisch", "gigantisch", "schockierend" und eine "waschechte Sensation". Für die Färöer war es der erste Pflichtspielerfolg auf fremdem Platz seit über 13 Jahren.

Der nationale Verband zeigte auf seiner Facebook-Seite ein Video unter der Überschrift "Fantastisch", auf dem die Spieler in der Kabine hüpfen, grölen und ihre Trikots durch die Luft wirbeln. "Es gab Tränen in der Umkleidekabine, eine Menge Gefühle. Wir haben sehr, sehr lange auf so ein Ergebnis gewartet. Wir sind unglaublich froh und stolz", sagte Torwart Gunnar Nielsen und betonte: "Wir haben nach diesem Sieg große Träume. Jetzt werden wir erst einmal diesen Sieg genießen. Nordirland liegt weit vorn, aber warum nicht träumen?"

Malta erkämpfte sich den ersten Punkt in Gruppe H. In Bulgarien holte das Team von Trainer Pietro Ghedin ein 1:1. Clayton Failla erzielte vier Minuten nach der Pause den Ausgleich. Andrej Galabinow hatte die Bulgaren schon nach sechs Minuten in Führung gebracht. Die Hausherren vergaben in der 76. Minute einen Elfmeter.

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