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UEFA bestätigt: Europäische Nationenliga kommt 2018

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Umstrittenes Format  

UEFA bestätigt Einführung der Nationenliga von 2018 an

05.12.2014, 08:30 Uhr | dpa

UEFA bestätigt: Europäische Nationenliga kommt 2018. UEFA-Präsident Michel Platini im Februar 2014 bei einer Pressekonferenz im französischen Nizza. (Quelle: imago/PanoramiC)

UEFA-Präsident Michel Platini im Februar 2014 bei einer Pressekonferenz im französischen Nizza. (Quelle: PanoramiC/imago)

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat die Einführung der umstrittenen Nationenliga von 2018 an bestätigt und das Format endgültig festgelegt. So soll der neue Wettbewerb erstmals von September bis November 2018 ausgetragen werden und Freundschafts-Länderspiele weitgehend ersetzen. Die Qualifikationspartien zur EM 2020 werden zwischen März und November 2019 gespielt. Nach Angaben der UEFA wird die sogenannte Nations League aus vier Ligen (A, B, C und D) bestehen.

Jede Liga wird in vier Gruppen mit drei bis vier Mannschaften aufgeteilt. Dabei werden die 54 Teams je nach Stärke den vier Ligen zugeordnet - dies bedeutet, dass Mannschaften wie Deutschland in ihrer Gruppe öfter auf ähnlich starke Teams treffen. Es gibt Auf- und Abstieg. Die vier Gruppensieger der A-Liga ermitteln im Juni 2019 bei einem Finalturnier auf neutralem Platz den Sieger der Nationenliga.

Nationenliga soll "Renommee der Nationalteams steigern"

Die Einführung des neuen Wettbewerbs bezwecke "in erster Linie die Förderung der sportlichen Integrität, da Mitgliedsverbände, Trainer, Spieler und Fans immer stärker das Gefühl haben, dass Freundschaftsspiele in sportlicher Hinsicht keine ausreichende Herausforderung darstellen", hieß es in einer Pressemitteilung der UEFA.

UMFRAGE
Ist die für 2018 angekündigte Einführung der Europäischen Nationenliga sinnvoll?

Zudem solle er "auch dazu beitragen, die Qualität und das Renommee des Nationalmannschaftsfußballs zu steigern, außerdem wird die Balance zwischen Klub- und Nationalmannschaftsfußball gewahrt."

Kritik von allen Seiten

Die Einführung der Nationenliga hatte bereits im Frühjahr eine Kontroverse im deutschen Fußball ausgelöst. Der verärgerte DFL-Ligapräsident Dr. Reinhard Rauball hatte die UEFA dabei vor Schnellschüssen gewarnt. Klubs und die internationale Spielergewerkschaft FIFPro befürchten dadurch nach wie vor zusätzliche Belastungen.

Bundestrainer Joachim Löw hatte sich bereits vor neun Monaten Sorgen um die beschränkten Test-Möglichkeiten für die DFB-Auswahl gemacht. Vor allem "aus Gründen der Solidarität" habe der Deutsche Fußball-Bund beim UEFA-Kongress im März in Astana zugestimmt, ließ DFB-Chef Wolfgang Niersbach spürbar reserviert wissen. Niersbach weiter: "Ich verhehle nicht, dass wir im gesamten Verlauf der Diskussion die Bedenken des DFB gegen die Nations League hinterlegt haben."


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