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FC Arsenal: Schwere Zeiten für Mertesacker, Özil und Co.

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German Gunners vor dem Aus  

Schwere Zeiten für die Deutschen bei Arsenal

03.01.2015, 08:24 Uhr | sid

FC Arsenal: Schwere Zeiten für Mertesacker, Özil und Co.. Lukas Podolski (li.), Mesut Özil und Co. stehen bei Arsenal-Coach Arsene Wenger (re.) nicht mehr allzu hoch im Kurs. (Quelle: imago/Sportimage)

Lukas Podolski (li.), Mesut Özil und Co. stehen bei Arsenal-Coach Arsene Wenger (re.) nicht mehr allzu hoch im Kurs. (Quelle: Sportimage/imago)

Zeitenwende in London: Bis vor kurzem schien Deutsch eine Amtssprache beim FC Arsenal zu sein. Lukas Podolski wirbelte bei den Gunners auf der linken Seite, Weltmeister-Kollege Mesut Özil zog in der Mittelfeldzentrale die Fäden und Per Mertesacker sorgte als Abwehrchef dafür, dass die Defensive gut stand.

Zudem sorgte Talent Serge Gnabry für Furore und stand auf dem Sprung zum Stammspieler, während in Gedion Zelalem und Thomas Eisfeld die nächsten vielversprechenden Junioren aus der Arsenal-Nachwuchsschmiede als fester Bestandteil des Profikaders gehandelt wurden.

Wenige Monate ist dies erst her und doch wirkt es Anfang 2015 so, als wären es Jahre. Podolski ist der erste der deutschen Profis, der den Klub verlässt. Den Weltmeister zieht es zu Inter Mailand, wo er auf Leihbasis zunächst bis zum Saisonende spielen soll.

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Nichts zu lachen für Mertesacker und Co.

Doch auch bei den anderen Deutschen sieht es alles andere als rosig aus: Eisfeld ist auch schon weg, Özil und Gnabry sind seit längerem verletzt, Mertesacker als einzige verbliebene Stammkraft außer Form und Zelalem hat sich für die US-Nationalmannschaft entschieden. Die Gründe sind vielfältig, die Perspektiven der Deutschen überschaubar, das Ende der "German Gunners" greifbar.

Teammanager Arsene Wenger, Elsässer und ein profunder Kenner der deutschen Sprache und Kultur, scheint nicht mehr auf die Fußballer aus dem Land des Weltmeisters zu setzen. Dabei haben die mit Ausnahme von Mertesacker nur wenig Anteil am Niedergang des FC Arsenal. Nach einer 0:2-Niederlage am Neujahrstag beim direkten Konkurrenten FC Southampton sind die Londoner nur noch Liga-Sechster mit drei Punkten Rückstand auf die Champions-League-Plätze.

Podolski als Vorreiter?

Podolskis anstehender Wechsel könnte der Beginn eines deutschen Exodus sein. Özil sah sich bereits vor seiner Verletzung am Außenband im linken Knie aufgrund schwacher Leistungen vielen Wechselspekulationen ausgesetzt. Mertesacker steht nach unglücklichen Auftritten aktuell heftig in der Kritik. Und Gnabry? Der wartet seit März auf einen Einsatz im Profiteam.

Deutsche Achse enttäuscht

So war das nicht geplant, als Özil im Sommer 2013 für rund 50 Millionen Euro von Real Madrid nach London wechselte und zusammen mit Podolski und Mertesacker eine deutsche Achse bilden sollte, die Arsenal nach gefühlt endlosem Warten die erste Meisterschaft seit 2004 nach Islington bringt.

Nach einem starken Start brachen die Gunners allerdings ebenso stark ein. Am Ende langte es trotz langer Tabellenführung nur zum vierten Platz, was für Podolski der Anfang vom Ende bei den Gunners war. 106 Ligaminuten aufgeteilt auf sieben Spiele stehen seitdem in der Bilanz des Ex-Kölners, obwohl er bei seinen Champions-League-Auftritten mit drei Toren in fünf Partien überzeugte. Laut Medienberichten soll der Wechsel zu Inter nun perfekt sein, der Weltmeister wurde in Italien bereits von hunderten Fans am Mailänder Flughafen empfangen.

Inter - da war doch etwas. 1991 standen drei deutsche Weltmeister bei den Nerazzurri unter Vertrag, Lothar Matthäus, Andreas Brehme und Jürgen Klinsmann. Nach einer katastrophalen Saison und Rang acht wechselten alle drei im folgenden Sommer, der gerade erst gekommene Matthias Sammer ging ein halbes Jahr später zu Borussia Dortmund . Manchmal kommt Deutsch als eine Amtssprache eben schnell aus der Mode - so wie aktuell beim FC Arsenal.

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