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Aus Protest gegen Transferverbot  

FC Barcelona bricht Beziehungen zur FIFA ab

07.01.2015, 20:20 Uhr | sid, dpa

FC Barcelona bricht Beziehungen zur FIFA ab. Josep Bartomeu, Klubchef des spanischen Topvereins FC Barcelona. (Quelle: Reuters)

Josep Bartomeu, Klubchef des spanischen Topvereins FC Barcelona. (Quelle: Reuters)

Aus Protest gegen die von der FIFA auferlegte Transfersperre bricht der spanische Renommierverein FC Barcelona ab sofort die institutionellen Beziehungen zum Fußball-Weltverband ab. Zudem wolle er dem FIFA-Präsidenten Joseph Blatter in den nächsten Tagen einen "harten Brief" schicken, erklärte Josep Bartomeu, Klub-Boss der Katalanen. Der Fall sei mit der jüngsten Bestätigung des Transferverbots durch den Internationalen Sportgerichtshof (CAS) in Lausanne "noch nicht zu Ende".

Bartomeu verriet, dass weder er noch seine Vorstandskollegen an der FIFA-Gala zur Wahl des Weltfußballers am 12. Januar in Zürich teilnehmen werden. Außerdem erklärte er, dass der Vorstand der Katalanen in diesem Jahr auch alle anderen Veranstaltungen des Weltverbands boykottieren werde.

Präsidentschaftswahlen vorgezogen

Wegen einer internen Krise im Klub hatte Bartomeu zuvor die ursprünglich für Juni 2016 geplanten Präsidentschaftswahlen um ein Jahr auf den kommenden Sommer vorgezogen. Damit wolle er zum "Abbau der Spannungen im Verein" beitragen, sagte er. Eigentlich läuft die Amtszeit von Bartomeu, der den Posten erst vor gut einem Jahr von Sandro Rossell übernommen hatte, noch bis Sommer 2016.

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Medien: Barca will Pep zurück

Laut spanischen Medienberichten bereitet der ehemalige Präsident Joan Laporta bereits seine Kandidatur vor. Im Mittelpunkt des Wahlprogramms soll die Rückkehr von Bayern-Trainer Pep Guardiola als Sportdirektor stehen. Guardiola hat bei den Münchnern aber noch einen Vertrag bis 2016.

Strafe "völlig unverhältnismäßig"

Der Verein von Weltstar Lionel Messi war von der FIFA im August 2014 wegen der unzulässigen Verpflichtung minderjähriger Spieler mit einem Transferverbot für zwei Wechselperioden sowie einer Geldstrafe von etwa 375.000 Euro belegt worden. Gegen die als "völlig unverhältnismäßig" empfundene Strafe hatten die Katalanen ohne Erfolg Einspruch beim CAS eingelegt. Nach Medienberichten droht wegen der Querelen im Verein sogar der Abgang des viermaligen Weltfußballers.

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