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Lukas Podolski nach Inter-Wechsel: "Löw fand es gut"

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Nach Wechsel zu Inter Mailand  

Podolski: "Löw hielt es für eine gute Entscheidung"

09.01.2015, 07:45 Uhr | dpa

Lukas Podolski nach Inter-Wechsel: "Löw fand es gut". Weltmeister Lukas Podolski (li.) feiert den WM-Erfolg in Brasilien mit Bundestrainer Joachim Löw. (Quelle: imago/Fotoarena International)

Weltmeister Lukas Podolski (li.) feiert den WM-Erfolg in Brasilien mit Bundestrainer Joachim Löw. (Quelle: Fotoarena International/imago)

Weltmeister Lukas Podolski hofft durch den Wechsel zu Inter Mailand auch auf eine Stärkung seiner Position in der Nationalmannschaft. "Es ist ein kleiner Faktor gewesen", sagte der 29-Jährige im Rahmen seiner offiziellen Vorstellung beim 18-maligen italienischen Meister: "Wenn ich hier spiele, wird auch meine Situation in der Nationalmannschaft besser. Ich habe im Vorfeld mit Joachim Löw darüber gesprochen, er hielt es auch für eine gute Entscheidung", so Podolski weiter.

Bundestrainer Löw hatte im November zur Situation des 121-maligen Nationalspielers mit seinen geringen Einsatzzeiten in England gesagt: "Es ist zwingend notwendig, dass er regelmäßig spielt." Podolski erklärte: "Ich fühle mich in der Nationalelf immer noch wohl und denke, ich habe noch immer eine gute Position da und kann der Mannschaft auch weiterhelfen."

Podolski suchte regelmäßige Einsatzzeiten

Podolski war zuletzt beim FC Arsenal nicht mehr über die Reservistenrolle hinausgekommen und wechselte auf Leihbasis bis zum Saisonende zu den Lombarden. "Inter gehört für mich zu den zehn größten Klubs der Welt. Die Erfolge liegen nicht weit zurück, und wenn man bedenkt, welche Legenden hier gespielt haben, weiß man, bei was für einem Klub man ist", sagte Podolski auch mit Blick auf deutsche Vorgänger wie Lothar Matthäus, Andreas Brehme oder Jürgen Klinsmann.

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Podolski will in die Königsklasse

Seit dem Champions-League-Triumph 2010 läuft der Traditionsverein den großen Erwartungen allerdings hinterher. Podolski will mit dem schwächelnden Großklub so schnell wie möglich wieder in die Königsklasse: "Nächstes Jahr wollen wir Champions League spielen. Wir müssen nur ein paar Punkte aufholen und die nächsten Spiele gewinnen, doch wir können es schaffen. Da wollen wir hin, der Trainer, das Team. Ich werde alles dafür tun."

Inter liegt derzeit auf Rang elf der Tabelle und hat acht Zähler Rückstand auf den dritten Rang, der den Klub zur Teilnahme an der Champions League berechtigen würde.

"Ich hatte drei, vier andere Optionen"

Für das Angebot von Inter habe Podolski zudem andere Offerten ausgeschlagen. "Ich hatte drei, vier andere Optionen, aber es waren gute Gespräche mit Trainer Roberto Mancini. Er hat sich sehr um mich bemüht und mir die Entscheidung sehr leicht gemacht", sagte Podolski, der beim 1:1 bei Juventus Turin ein starkes Debüt als Einwechselspieler gegeben hatte. "Podolski ist ein großartiger Fußballer, ein Weltmeister. Ich bin überzeugt, dass er bei Inter Großartiges leisten wird", sagte Mancini.

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Die beiden ehemaligen Bayern-Spieler werden bereits am Flughafen frenetisch gefeiert. Video

Am vergangenen Freitag hatten Hunderte Fans den früheren Kölner am Flughafen begrüßt. "Der Empfang war Weltklasse. Ich hatte damit niemals gerechnet, dass so viele Leute da sind. Das war einmalig", schwärmte Podolski. Über seine Zukunft will sich der Angreifer noch keine Gedanken machen. "Ich will spielen und Inter helfen, nach oben zu kommen. Was nach den fünf, sechs Monaten passiert, wird man sehen."

Podolski: "Shaqiri wird uns gut tun"

Bei Inter trifft Podolski voraussichtlich auf Xherdan Shaqiri, der am kommenden Freitag zum Medizincheck erwartet wird. "Er ist ein guter und großer Spieler, gar keine Frage und ich denke, er wird der Offensive gut tun", sagte Podolski über den Mittelfeldspieler vom FC Bayern.

Die Klubs sind sich bereits über einen Wechsel einig. Einzig die Situation in der Europa League dürfte einem der prominenten Neuzugänge nicht schmecken: Inter darf aufgrund der UEFA-Regularien nur einen Spieler für die K.o.-Runde nominieren, der diese Saison bereits zuvor für einen anderen Klub in der Gruppenphase eines europäischen Wettbewerbs aktiv war.

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