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Arrigo Sacchi sorgt für Skandal in Italien: "Zu viele farbige Spieler"

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Rassismus-Skandal in Italien  

Ex-Nationaltrainer Sacchi: Haben "zu viele farbige Spieler"

17.02.2015, 16:29 Uhr | dpa

Arrigo Sacchi sorgt für Skandal in Italien: "Zu viele farbige Spieler". Arrigo Sacchi führte Italien 1994 zur Vize-Weltmeisterschaft. (Quelle: imago/ImagePhoto)

Arrigo Sacchi führte Italien 1994 zur Vize-Weltmeisterschaft. (Quelle: ImagePhoto/imago)

Der frühere italienische Nationaltrainer Arrigo Sacchi hat mit mutmaßlich rassistischen Aussagen Empörung ausgelöst. "Italien hat keine Würde, keinen Stolz: Es ist nicht möglich, dass wir Mannschaften mit 15 Ausländern haben. In unseren Nachwuchsteams gibt es zu viele farbige Spieler", sagte der 68-Jährige laut italienischen Medien am Rande einer Preisverleihung.

Später wehrte sich der frühere Nachwuchskoordinator des italienischen Fußball-Verbandes FIGC gegen die Kritik an seinen Einschätzungen. "Meine Aussagen wurden verdreht, ich bin kein Rassist", sagte er der "Gazzetta dello Sport ". "Ich habe nur gesagt, dass ich ein Spiel gesehen habe mit einem Team, das vier farbige Spieler aufgestellt hat. Ich wollte unterstreichen, dass wir unseren Stolz und unsere nationale Identität verlieren", ergänzte Sacchi, der von 1991 bis 1996 die Squadra Azzurra betreute und die Elf bei der WM 1994 in den USA bis ins Finale führte.

Nicht der erste Eklat

Italien diskutiert seit einiger Zeit über die Zahl ausländischer Profis in der Serie A, auch Verbandspräsident Carlo Tavecchio hatte im vergangenen Jahr mit rassistischen Aussagen in dieser Debatte für einen Eklat gesorgt. Der Einsatz von Spielern mit ausländischen Wurzeln wie Mario Balotelli oder Stephan El Shaarawy in der Nationalelf des Landes wurde in Italien ebenfalls lange diskutiert.

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