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Lukas Podolski: "Die Leute wollen einen immer am Boden sehen"

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Podolski kontert Kritiker  

"Die Leute wollen einen immer am Boden sehen"

03.03.2015, 14:36 Uhr | sid

Lukas Podolski: "Die Leute wollen einen immer am Boden sehen". Lukas Podolski hat bei Inter Mailand noch nicht Tritt gefasst. (Quelle: dpa)

Lukas Podolski hat bei Inter Mailand noch nicht Tritt gefasst. (Quelle: dpa)

Weltmeister Lukas Podolski hat Eingewöhnungsschwierigkeiten bei seinem neuen Klub Inter Mailand eingestanden, fühlt sich aber dennoch zu hart kritisiert. "Was einfach fehlt, ist das Tor, was ich mir auch erhoffe. Man kann nicht auf einen Schalter drücken. Ich will auch jedes Spiel treffen, gut spielen und Tore vorbereiten. Aber aktuell hakt es noch", sagte der 29-Jährige im Interview mit Sport1.

Harsche Kritik, wie die italienischen Medien sie seit Wochen an ihm üben, "muss man im Profifußball wegstecken". Seine Erkenntnis sei: "Die Leute wollen einen immer am Boden sehen!" Dennoch bleibe er geduldig: "Es geht auch in die andere Richtung, also positiv. Ich mache mir nichts daraus, wenn die Medien und Leute mich kritisieren. Ich weiß, es ist das Profigeschäft, das gehört dazu. Wichtig ist, dass man weiß, was man an sich verbessern muss."

Bisher erst eine Torvorlage

Den Leih-Wechsel vom FC Arsenal nach Italien bereut Podolski nicht. "Man kann immer diskutieren, vielleicht wäre es woanders besser gelaufen", erklärte er: "Vielleicht wäre es woanders aber auch schlechter gelaufen." In der Serie A stand der Offensiv-Spieler seit dem Beginn seiner Inter-Zeit bisher in 554 von 810 möglichen Minuten auf dem Platz, gegen Palermo war er sogar nicht einmal im Kader. Kein Treffer und gerade einmal eine Torvorlage stehen für ihn zu Buche.

Dass der frühere Bayern-Profi Xherdan Shaqiri und nicht er für die Europa League nachgemeldet wurde, sei "vorher so abgesprochen" gewesen: "Klar will man immer spielen. Der Klub hat den Fokus aber auf die Liga gelegt. Leider sind dort die Spiele noch nicht positiv verlaufen."

So trifft Inter nun im Achtelfinale ohne den Deutschen auf den Bundesliga-Zweiten VfL Wolfsburg. "Ich kann ja leider nicht mitwirken, hätte mich aber gefreut", erklärte Podolski: "Es wird ein schweres Spiel, die Wolfsburger sind in der Offensive sehr stark. Das Gute ist vielleicht, dass wir zuerst auswärts spielen."

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