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Fenerbahce Istanbul: Schüsse auf Teambus, Fahrer verletzt

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Fahrer verletzt, Spieler geschockt  

Schüsse auf Teambus von Fenerbahce Istanbul

05.04.2015, 11:27 Uhr | sid, AFP

Fenerbahce Istanbul: Schüsse auf Teambus, Fahrer verletzt. Tat-Spuren:Die Frontscheibe des Fenerbahce weist mehrere Einschüsse auf. (Quelle: AP/dpa)

Tat-Spuren:Die Frontscheibe des Fenerbahce weist mehrere Einschüsse auf. (Quelle: AP/dpa)

Auf den Mannschaftsbus des türkischen Meisters Fenerbahce Istanbul ist ein bewaffneter Anschlag verübt worden. Mehrere Schüsse aus einem Schrotgewehr sind nach Polizeiangaben in der Küstenstadt Trabzon auf das Teamgefährt abgefeuert worden, als er von einem Spiel gegen Rizespor in der Schwarzmeerstadt Rize zurückkehrte, sagte Mahmut Uslu. Der Vizepräsident von Fenerbahce war zum Tatzeitpunkt in dem Bus. Der Fahrer wurde bei dem Anschlag im Gesicht verletzt, konnte aber den Bus unbeschadet zum Halten bringen.

Der Mann musste in ein Krankenhaus gebracht werden, er sei aber nicht in Lebensgefahr. Spieler und Betreuer des Spitzenreiters, die sich in dem Bus nach dem 5:1-Erfolg auf dem Weg zum Flughafen befanden, waren geschockt. Fernsehbilder zeigten, dass durch die Schüsse von einem oder mehreren unbekannten Tätern Front- und Seitenschieben zerstört wurden. Zu den Hintergründen der Tat lagen den Ermittlern zunächst noch keine Hinweise vor.

"Feiger und barbarischer Akt"

Uslu warf den Angreifern vor, sie hätten ein Unglück provozieren und die Spieler töten wollen. Der Gouverneur von Trabzon, Abdil Celil Oz, bestätigte den Angriff. Zunächst hätten sie angenommen, dass Steine auf den Bus geworfen worden seien, doch sei die Polizei zum Ergebnis gekommen, dass er beschossen wurde, sagte Oz.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan, ein Fenerbahce-Fan, erkundigte sich beim Gouverneur über die Ermittlungen. Sportminister Cagatay Kilic sprach von einem "feigen und barbarischen Akt", versicherte aber, dass die Meisterschaft weitergehen werde. Der Türkische Fußballverband (TFF) verurteilte den Angriff und forderte, die Täter zur Rechenschaft zu ziehen.

Fenerbahce fordert derweil, die kommenden Spiele bis zur Aufklärung des Vorfalls abzusetzen. "Jetzt ist Blut geflossen und der Fußball hat geschwiegen. Die Täter zu finden und zu bestrafen ist von entscheidender Bedeutung für Fenerbahce", hieß es in einer Mitteilung des Klubs. Kilic ließ offen, ob Spiele abgesetzt werden. Es sei aber eine Option, so der Sportminister.

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