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Fenerbahce-Bus unter Beschuss: Michal Kadlec beschreibt "blanken Horror"

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Nach Schüssen auf Fenerbahce-Bus  

Ex-Bayer-Profi Michal Kadlec spricht von "blankem Horror"

07.04.2015, 15:05 Uhr | t-online.de, dpa

Fenerbahce-Bus unter Beschuss: Michal Kadlec beschreibt "blanken Horror". Ex-Bayer-Profi Michal Kadlec (li.) spielt beim türkischen Meister Fenerbahce, der Opfer eines Anschlags wurde. (Quelle: imago/AP)

Ex-Bayer-Profi Michal Kadlec (li.) spielt beim türkischen Meister Fenerbahce, der Opfer eines Anschlags wurde. (Quelle: AP/imago)

Der ehemalige Bundesliga-Profi Michal Kadlec hat die Schüsse auf den Mannschaftsbus des türkischen Erstligisten Fenerbahce Istanbul als "eine geplante Operation" bezeichnet. "Da wusste jemand, dass wir über eine Brücke fahren müssen", sagte der Ex-Spieler von Bayer Leverkusen der "Bild"-Zeitung. "Dann wurde auf uns geschossen. Ein Wunder, dass die Sache so ausgegangen ist."

Bei dem Angriff nach dem 5:1-Auswärtssieg am vergangenen Samstag gegen Caykur Rizespor hatten Unbekannte den Bus auf dem Weg zum Flughafen in der nordtürkischen Schwarzmeerstadt Trabzon beschossen.

Der Busfahrer wurde bei der Attacke Medienberichten zufolge durch die Splitter der berstenden Fensterscheiben am Kopf und im Gesicht verletzt. Er musste operiert werden. Lebensgefahr bestand nach Angaben der Ärzte nicht.

"Wir sollten sterben" 
Schüsse auf Mannschaftsbus von Fenerbahnce Istanbul

Bei einem Anschlag auf das Team-Gefährt kommen die Spieler mit dem Schrecken davon. Video

Kadlec saß in der sechsten Reihe

"Ich habe gehört, dass es ihm besser gehen soll und er sprechen würde", sagte Kadlec, der 2013 von Leverkusen zu Fenerbahce gewechselt war. Laut "Bild" saß der 30-Jährige in der sechsten Reihe, als der Bus beschossen wurde. "Für die Leute vorne war es der blanke Horror", berichtete Kadlec weiter.

Bei dem Anschlag hatten zahlreiche Spieler, Betreuer und Offizielle des türkischen Meisters mit im Bus gesessen. Sie kamen mit dem Schrecken davon. Neben den Schüssen warfen die Attentäter auch Steine auf die Front- und Seitenscheiben. Laut eines Berichts der "Süddeutschen Zeitung" hätten Ermittler in unmittelbarer Nähe des Tatorts eine selbst gebaute Schrotflinte gefunden.

Polizei nimmt verdächtiges Duo fest

Mittlerweile hat die türkische Polizei offenbar den Schützen sowie einen Komplizen festgenommen. Das erklärte der Gouverneur von Trabzon. "Zwei Verdächtige sind festgenommen, sie werden verhört", sagte Adil Celal Öz. Der Komplize habe den Schützen per Mobiltelefon über die Position des Busses informiert, hieß es weiter. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Dogan weisen beide Verdächtige die Vorwürfe zurück.

Auch Ex-Wolfsburger Diego betroffen

Am Montag erklärte der Klub, bei dem auch der frühere Bundesliga-Profi Diego unter Vertrag steht, bis zur vollständigen Aufklärung des Anschlags keine Spiele mehr zu bestreiten. "Wir werden nicht Fußball spielen, bis die Täter gefunden sind", hatte Fenerbahces Vize-Präsident Deniz Tolga Aytore betont.

Der Verein hatte zuvor schon von einem "organisierten und geplanten bewaffneten Angriff" gesprochen. Der türkische Verband TFF hat aufgrund des Anschlags den nächsten Spieltag der Süper Lig abgesagt.

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