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Zlatan Ibrahimovic: "Scheißland"-Spruch bringt vier Ligaspiele Sperre

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Wegen des "Scheißland"-Spruchs  

Ibrahimovic für vier Ligaspiele gesperrt

10.04.2015, 12:54 Uhr | t-online.de, sid

Zlatan Ibrahimovic: "Scheißland"-Spruch bringt vier Ligaspiele Sperre. Zlatan Ibrahimovic hat seine Nerven nicht immer im Griff. (Quelle: imago/PanoramiC)

Zlatan Ibrahimovic hat seine Nerven nicht immer im Griff. (Quelle: PanoramiC/imago)

Zlatan Ibrahimovic fehlt dem französischen Meister Paris St. Germain im Titelrennen der Ligue 1 in den nächsten Wochen. Der schwedische Superstar ist wegen seines "Scheißland"-Ausspruchs mit einer Sperre von vier Ligaspielen belegt worden. Dieses Urteil fällte die Disziplinarkommission des französischen Ligaverbandes LFP.

"Scheißland" 
Zlatan Ibrahimovic sorgt für Eklat

Der Stürmerstar löst in Frankreich mit einem Ausraster große Empörung aus. Video

Zuvor war der 33-Jährige nicht persönlich zur Anhörung erschienen, er ließ sich durch einen Anwalt und zwei PSG-Offizielle vertreten.

Die Sperre erstreckt sich auf die Ligaspiele gegen OGC Nizza, OSC Lille, den FC Metz und den FC Nantes. Sein Einsatz im Ligapokalfinale gegen den SC Bastia am kommenden Samstag ist von der Sperre unberührt. PSG ist nach 31 Spieltagen mit 62 Punkten Tabellenführer, einen Zähler vor Olympique Lyon.

"Dieses Land verdient PSG nicht"

Im März hatte der Schwede nach einer 2:3-Niederlage bei Girondins Bordeaux seine Wahlheimat Frankreich beleidigt und als "Scheißland" bezeichnet. Im Kabinengang hatte Ibrahimovic in Richtung Schiedsrichter geschimpft: "Ich spiele schon 15 Jahre Fußball und habe nie einen solchen Schiedsrichter gesehen. Dieses Land verdient PSG nicht." Daraufhin war er vom Ligaverband vor den Disziplinarausschuss geladen worden.

Legendäre Ausraster

Die Ausraster von Ibrahimovic sind fast schon legendär. Vor kurzem war der 33-Jährige beim Champions-League-Rückspiel von PSG beim FC Chelsea des Feldes verwiesen worden. Mit vier Roten Karten führt er nun die "ewige" Sünderkartei der Königsklasse an. Die Franzosen zogen dennoch dank eines 2:2 nach Verlängerung ins Viertelfinale ein. In Barcelona legte sich Ibrahimovic einst mit Coach Pep Guardiola an und bezeichnete den heutigen Bayern-Trainer unter anderem als "feige".

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