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Copa América 2015: Cavani fliegt, Jara sorgt für Eklat

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Chile entthront Uruguay  

Copa América: Mainz-Profi sorgt für Eklat

25.06.2015, 17:48 Uhr | sid, dpa

Copa América 2015: Cavani fliegt, Jara sorgt für Eklat. Schiedsrichter Sandro Ricci (li.) zeigt Uruguays Edinson Cavani die Gelbe Karte. Chiles Gonzalo Jara (re.) hatte daran maßgeblichen Anteil. (Quelle: Reuters)

Schiedsrichter Sandro Ricci (li.) zeigt Uruguays Edinson Cavani die Gelbe Karte. Chiles Gonzalo Jara (re.) hatte daran maßgeblichen Anteil. (Quelle: Reuters)

Titelverteidiger Uruguay ist bei der Copa América von Gastgeber Chile im Viertelfinale vom Thron gestoßen worden. Durch ein 1:0 (0:0) gegen den Rekord-Champion des südamerikanischen Nationencups zog "La Roja" erstmals seit 1999 in die Vorschlussrunde ein. Chiles Mauricio Isla sorgte in der 81. Minute für den entscheidenden Treffer.

Gastgeber im Halbfinale 
Copa: Chile wirft Titelverteidiger Uruguay raus

In der zweiten Halbzeit überschlagen sich die Ereignisse zwischen den Rivalen. Video

Die Gastgeber profitieren bei dem Sieg allerdings von einem mehr als umstrittenen Platzverweis. Uruguay musste fast eine halbe Stunde in Unterzahl spielen. Edinson Cavani wurde in der 62. Minute mit Gelb-Rot vom Platz gestellt.

Chiles Jara droht nachträgliche Sperre

Nach einer Gelben Karte für zu hartes Einsteigen berührte der Stürmerstar Gonzalo Jara im Gesicht. Der Profi des 1. FSV Mainz 05 ließ sich theatralisch zu Boden fallen, Schiedsrichter Sandro Ricci schickte Cavani daraufhin vorzeitig in die Kabine. Zuvor hatte der Chilene Cavani hinter dem Rücken des Referees in den Po gekniffen und ihn mit ins Ohr geflüsterten Worten provoziert.

Nun könnte Jara für seinen Po-Grapscher nachträglich gesperrt werden. Die Disziplinar-Kommission des südamerikanischen Fußball-Verbandes CONMEBOL werde eine Untersuchung einleiten, teilte sie mit. Jaras Provokationen blieben bislang ungestraft.

"Wir hoffen, dass die CONMEBOL nun nachträglich handeln wird, so wie sie es auch bei Luis Suárez gemacht haben", sagte Uruguays Kapitän Diego Godin von Atletico Madrid nach der Partie.

Auch Fucile fliegt vom Platz

Wegen Reklamierens stellte der brasilianische Unparteiische in den letzten Minuten des Spiels auch Verteidiger Jorge Fucile vom Platz, Uruguays Trainer Óscar Tabárez musste zudem auf die Tribüne.

"Sie wollen streiten, sie wollen diskutieren"

Nach Abpfiff spielten sich auf dem Rasen chaotische Szenen ab. "Es ist immer das Gleiche mit Uruguay", sagte der chilenische Stürmer Alexis Sánchez. "Sie wollen streiten, sie wollen diskutieren."

Cavani war im Spiel möglicherweise nicht ganz bei der Sache: Am Vortag hatte er erfahren, dass sein Vater in Uruguay festgenommen wurde. Dieser hatte einen Autounfall verursacht, bei dem ein Motorradfahrer ums Leben gekommen war.

Gastgeber bestimmen das Spiel

Chile dominierte die Partie über weite Strecken und drängte mit schönen Kombinationen immer wieder tief in die uruguayische Hälfte. Die defensivstarken Gäste hielten bis zu Cavanis Platzverweis entschlossen dagegen, wenn auch manchmal mit übertriebener Härte.

Chile hat damit weiterhin Chancen auf den ersten Copa-Sieg. Im Halbfinale am Montag treffen die Gastgeber auf den Sieger der Viertelfinalpartie zwischen Peru und Bolivien.

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