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Lukas Podolski wechselt wohl zu Galatasaray Istanbul

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Vertrag bis 2018  

"Bild": Lukas Podolski wechselt zu Galatasaray

03.07.2015, 16:51 Uhr | dpa, sid, t-online.de

Lukas Podolski wechselt wohl zu Galatasaray Istanbul . Lukas Podolski bei der EM-Qualifikation im Spiel gegen Gibraltar im portugiesischen Faro.  (Quelle: imago/MIS)

Lukas Podolski bei der EM-Qualifikation im Spiel gegen Gibraltar im portugiesischen Faro. (Quelle: MIS/imago)

Weltmeister Lukas Podolski hat wohl einen neuen Verein gefunden. Laut einem Bericht der "Bild"-Zeitung verlässt der 30-jährige Nationalspieler den englischen Topklub FC Arsenal London in Richtung Türkei und heuert bis 2018 bei Galatasaray Istanbul an.

"Wir hatten sehr gute Gespräche mit Arsene Wenger. Er wollte eigentlich Lukas behalten, konnte ihm aber keine Stammplatz-Garantie geben. Deshalb haben wir uns auf einen Wechsel verständigt", wird Podolskis Berater Nassim Touihri zitiert.

Keine Zukunft bei Arsenal

Die Ablösesumme betrage vier Millionen Euro. Der Ex-Kölner hatte bei Arsenal noch einen Vertrag bis 2016 und war in der vergangenen Saison an den italienischen Klub Inter Mailand ausgeliehen.

Podolski war 2012 vom 1. FC Köln zum englischen FA-Cupsieger Arsenal gewechselt. Zuletzt spielte er in den Planungen von Teammanager Wenger aber keine Rolle mehr.

Podolski kommt Wunsch von Löw nach

Mit dem Abgang kommt Podolski auch einem Wunsch von Bundestrainer Joachim Löw nach. Dieser hatte zuletzt den Druck auf den früheren Münchner erhöht und mit Blick auf die EM 2016 in Frankreich regelmäßige Einsatzzeiten für Podolski gefordert.

"Ich habe zu Lukas gesagt, dass er mit Arsene Wenger sprechen soll. Er soll nicht alles auf sich zukommen lassen, sondern auf ihn zugehen, um in Erfahrung zu bringen, woran er ist. Ich will, dass er spielt, mindestens 30 bis 40 Spiele. Da können auch mal welche als Joker dabei sein. Er muss spielen. Denn zwei Jahre ohne richtige Spielpraxis wären keine gute Grundlage, um bei der EM 2016 dabei sein zu können", hatte Löw erklärt.

Diesen Ratschlag hat der 125-malige Nationalspieler (48 Tore) offenbar befolgt. Dabei hatte Podolski zuletzt noch auf eine Zukunft in London gehofft. Alles andere seien Gerüchte, mit denen er sich nicht beschäftige, denn das sei kraftraubend und unnötig, so Podolski.

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