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Antalyaspor will mit Altstars die "Welt in Flammen setzen"

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"FC Barcelona Reloaded"  

Antalyaspor will mit Alt-Stars die "Welt in Flammen setzen"

03.07.2015, 11:15 Uhr | sid

Antalyaspor will mit Altstars die "Welt in Flammen setzen". Samuel Eto'o (li.) und Ronaldinho (2007 gemeinsam für den FC Barcelona tätig) treffen beim türkischen Erstligisten Antalyaspor wieder zusammen. (Quelle: imago/PanoramiC)

Samuel Eto'o (li.) und Ronaldinho (2007 gemeinsam für den FC Barcelona tätig) treffen beim türkischen Erstligisten Antalyaspor wieder zusammen. (Quelle: PanoramiC/imago)

Antalyaspor will die "Welt in Flammen setzen" und kauft dafür gerade fleißig Alt-Stars ein. Der türkische Erstligist spielt nur unweit der Touristenhochburg Antalya an der türkischen Riviera. Bisher zog es kaum Urlauber ins "Akdeniz Universitesi Stadi". Doch wenn die Süper Lig Mitte August in die Saison startet, könnte es eng werden in der 7000 Zuschauer fassenden Arena. Der Antalya Spor Kulübü peilt als "FC Barcelona Reloaded" mit den alternden Weltstars Ronaldinho, Samuel Eto'o und einem noch nicht bekannten dritten Helden nicht weniger als die erste Meisterschaft der Klubgeschichte an.

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Der spektakuläre Transfer von Eto'o ging in der vergangenen Woche über die Bühne, Kumpel Ronaldinho nahm den seinen am Dienstag vorweg. Laut türkischer Medien könnte mit Ibrahim Afellay oder David Villa ein weiterer früherer Star von Barca folgen. "Wir werden noch einen weiteren großen Namen holen", sagte Klubboss Gültekin Gencer, "und wenn es unter Dach und Fach ist, werden wir die Welt in Flammen setzen!"

Gencer ist der starke Mann hinter den wundersamen Nachrichten der vergangenen Tage. Der Geschäftsmann aus Antalya hat es im Lebensmittelhandel zu Geld gebracht und will jetzt im Fußball durchstarten. Ronaldinho, der für ein Jahr im Urlaubsort satte drei Millionen Euro kassiert, ist sein Königstransfer, sagte Gencer über den Ex-Weltfußballer, der seine besten Tage seit Jahren hinter sich hat. Zuletzt verdingte sich "Ronnie" beim FC Querétaro in Mexiko, konnte dort aber kaum überzeugen.

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"Darf auch in meinem Alter noch träumen"

Ähnlich sieht es mit Eto'o aus, für den Antalyaspor der vierte Klub in etwas mehr als einem Jahr ist. Ein erstes Angebot von zehn Millionen Euro für drei Jahre hatte er noch ausgeschlagen, doch ein Besuch vor Ort - und eine geringfügige Aufbesserung dieses "bescheidenen" Salärs - hat ihn überzeugt, doch bis 2018 zu unterschreiben.

"Als ich da war, habe ich verstanden, dass ich auch in meinem Alter noch Träume haben darf", schrieb Eto'o bei Facebook, "Träume von einer neuen Herausforderung, einer schönen noch dazu." Antalya werde den türkischen Fußball grundlegend verändern, meinte er, und "mit meinem bescheidenen Beitrag" um den Titel spielen. Die Platzhirsche Galatasaray, Fenerbahce und Besiktas sind also schon mal gewarnt.

Dauerhaft oben mitspielen

Dabei ist Antalya eine Fahrstuhlmannschaft, die den sechsten Erstligaaufstieg als Fünfter der 2. Liga kürzlich erst über die Playoffs mit Elfmeterschießen im Endspiel gegen Samsunspor perfekt gemacht hat. In der ewigen Tabelle der Süper Lig belegen die Rot-Weißen aus der schnell wachsenden Stadt mit über 800.000 Einwohnern Platz 17 - mit 2506 Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Fener.

Größter Erfolg des Vereins, bei dem Darmstadts Trainer Dirk Schuster oder Maurizio Gaudino spielten, ist das Erreichen des Pokalfinales 2000, das zur bisher einzigen Teilnahme am UEFA-Cup berechtigte. Dort scheiterte Antalya in der 2. Runde an Werder Bremen, das die Türken im Rückspiel mit 6:0 zerlegte. Derart demütigende Pleiten sollen nun endgültig der Vergangenheit angehören.

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