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Türkische Liga lockt Robin van Persie, Lukas Podolski und Co.

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Im Kaufrausch trotz Schulden  

Türkische Liga lockt van Persie, Podolski und Co.

17.07.2015, 12:27 Uhr | sid

Türkische Liga lockt Robin van Persie, Lukas Podolski und Co.. Neuanfang in der türkischen Liga: Torjäger Robin van Persie (li.) und Lukas Podolski. (Quelle: dpa)

Neuanfang in der türkischen Liga: Torjäger Robin van Persie (li.) und Lukas Podolski. (Quelle: dpa)

Lukas Podolski, Robin van Persie, Samuel Eto'o - die türkische Süper Lig befindet sich im Kaufrausch. Besonders die großen Klubs aus Istanbul locken Stars im Herbst ihrer Karriere an den Bosporus. Viele der Transfers sind auf Pump finanziert, doch das hält die prominenten Spieler ebenso wenig von einem Wechsel ab wie die Tatsache, dass die Liga in Europa nur eine Nebenrolle spielt.

Selbst der zu Galatasaray Istanbul gewechselte Weltmeister Podolski räumte ein, dass die Liga nicht das Niveau einer Premier League oder Bundesliga habe. "Ich war aber von Galatasaray überzeugt, darum bin ich da", sagte der Nationalspieler. Der 30-Jährige befindet sich beim türkischen Rekordmeister in prominenter Gesellschaft. Der niederländische Nationalspieler Wesley Sneijder verzückt seit 2013 die Fans der Rot-Gelben. Obwohl der 31-Jährige laut türkischer Medien in der vergangenen Saison einige Monate auf sein Gehalt warten musste, hält er dem Klub die Treue.

Van Persie "stolz und glücklich"

Stadtrivale Fenerbahce holte ebenfalls einen niederländischen Vize-Weltmeister von 2010: Torjäger van Persie wurde für 4,7 Millionen Euro von Manchester United verpflichtet. Der 19-malige türkische Meister - Galatasaray kommt auf 20 Titel - hatte zuvor schon den portugiesischen Nationalspieler Nani von ManUnited für sechs Millionen Euro unter Vertrag genommen.

Van Persie zeigte sich nach seinem ersten öffentlichen Auftritt beeindruckt, 18.000 enthusiastische Fans bereiteten dem großen Hoffnungsträger einen begeisterten Empfang. "So etwas erlebe ich zum ersten Mal. Ich bin überwältigt, stolz und glücklich, jetzt ein Teil der Fenerbahce-Familie zu sein", sagte er.

Gomez bleibt lieber in Florenz

Die neuen Stars sollen helfen, die Krise im türkischen Fußball zu überwinden. Viele Klubs drücken Schulden. In der vergangenen Saison sanken zudem die Zuschauerzahlen rapide - zahlreiche Fans ließen sich davon abschrecken, dass sie sich vor einem Ticketkauf registrieren lassen müssen.

Die Bäume wachsen daher bei Transfers auch in der Türkei nicht in den Himmel. Antalyaspor nahm zwar Kameruns Fußball-Idol Samuel Eto'o unter Vertrag, ein Wechsel des brasilianischen Ex-Weltmeisters Ronaldinho platzte aber in letzter Minute. Auch der von Besiktas Istanbul heftig umworbene deutsche Nationalspieler Mario Gomez zeigte wenig Interesse, er sieht seine Zukunft beim AC Florenz - trotz einiger Probleme dort in der Vergangenheit.

Und ob die Altstars die türkischen Klubs wie erhofft 15 Jahre nach dem einzigen Europapokal-Triumph durch Galatasaray im UEFA-Cup auch international endlich wieder konkurrenzfähig machen können, ist zumindest zweifelhaft. Nicht auszuschließen also, dass dem (Kauf-)Rausch wie so oft der Kater folgt.

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