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Chelsea-Coach Mourinho kritisiert Wahnsinn am Transfermarkt

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"Dinge, die man nicht machen kann"  

Chelsea-Coach Mourinho kritisiert Transfer-Wahnsinn

20.07.2015, 14:11 Uhr | t-online.de

Chelsea-Coach Mourinho kritisiert Wahnsinn am Transfermarkt. Jose Mourinho begegnet den Auswüchsen auf dem Transfermarkt mit Skepsis. (Quelle: imago/BPI)

Jose Mourinho begegnet den Auswüchsen auf dem Transfermarkt mit Skepsis. (Quelle: BPI/imago)

Jose Mourinho will sich mit dem FC Chelsea nicht am aktuellen Transfer-Wahnsinn beteiligen. Der portugiesische Star-Trainer teilte nun mit, dass die Blues im Poker um Paul Pogba von Juventus Turin ausgestiegen sind. "Ich denke, jeder ist an Pogba interessiert. Aber es gibt Dinge, die kann man machen, und Dinge, die man nicht machen kann. Ich liebe den Eiffelturm, aber ich kann mir den Eiffelturm nicht in meinen Garten stellen. Nicht einmal den Eiffelturm von Las Vegas", sagte der Chelsea-Coach auf einer Pressekonferenz.

Pogba gilt europaweit als einer der begehrtesten Spieler. Juve fordert für den französischen Mittelfeldspieler eine Ablösesumme von über 100 Millionen Euro. Sollte ein Wechsel zustandekommen, wäre das ein neuer Weltrekord. Als Interessenten gelten Manchester United und Manchester City, Paris St. Germain sowie Real Madrid.

"Nächste Saison wird jemand 115 Millionen zahlen"

Mourinho befürchtet, dass solche Summen bald Normalität sind. "Jedes Jahr denkt man, der Transfermarkt wäre total überzogen, die Ablösesummen bewegen sich in Dimensionen, die gar nicht mehr höher gehen könnten. Und im nächsten Jahr werden die Preise dann doch noch weiter in die Höhe getrieben", sagte er und lieferte ein Beispiel: "In dieser Saison sagen wir: 'Oh, schau Dir diese Ablöse für Raheem Sterling an.' Aber nächste Saison wird es noch schlimmer werden. Nächste Saison wird jemand 115 Millionen zahlen." Der englische Nationalspieler war jüngst für 62,5 Millionen Euro von Liverpool zu Manchester City gewechselt.

Mourinho glaubt, dass diese Entwicklung nicht aufzuhalten sei. "So ist es im Fußball eben. In einer Saison geht es um das Financial Fairplay, in der nächsten geht es darum, wie man das Financial Fairplay geschickt umgeht", sagte er.

Die inflationäre Entwicklung der Ablösesummen sei vor allem den explodierenden TV-Erlösen in England geschuldet, so der Portugiese weiter. Die Premier League kassiert für den Verkauf der Fernsehrechte von 2016 bis 2019 rund 9,5 Milliarden Euro. Das sind knapp 3,2 Milliarden pro Saison. Zum Vergleich: Die Deutsche Fußball Liga (DFL) plant für die Saison 2016/17 mit Einnahmen in Höhe von 835 Millionen Euro.

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