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Premier League geht den Simulanten an den Kragen

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Neue Regeln zur nächsten Saison  

Premier League geht Simulanten an den Kragen

07.08.2015, 09:06 Uhr | t-online.de

Premier League geht den Simulanten an den Kragen. Wer in der Premier League eine Verletzung vortäuscht, um einen Platzverweis herbeizuführen, wird zukünftig dafür bestraft. (Quelle: imago/BPI)

Wer in der Premier League eine Verletzung vortäuscht, um einen Platzverweis herbeizuführen, wird zukünftig dafür bestraft. (Quelle: BPI/imago)

Im Kampf gegen unsportliches Verhalten setzt die Premier League ein deutliches Ausrufezeichen. Unter den Regeländerungen zur neuen Saison befindet sich ein Passus, der besagt, dass ein Spieler, der eine Verletzung simuliert und damit den Platzverweis eines Gegenspielers provoziert, nachträglich mit einer Sperre von bis zu drei Spielen belangt werden kann. Zusätzlich kann der zu Unrecht erteilte Platzverweis im Nachhinein revidiert werden.

Damit die Schauspielerei ein endgültiges Ende hat, müsste die FA allerdings noch einen Schritt weiter gehen. Schwalben, mittels derer Freistöße oder Elfmeter geschunden werden, fallen bislang noch nicht unter die neue Regel.

Mehr Anstand in der Coaching Zone

Auch ein überarbeiteter Verhaltenskodex für die Coaching Zone gehört zum reformierten Regelpaket in England. Demnach werden das Umtreten von Wasserflaschen, hämisches Klatschen oder das Fordern einer Gelben Karte künftig bestraft. In erster Instanz erhält der Übeltäter eine Verwarnung, danach geht es direkt auf die Tribüne.

"Ein bisschen Theater am Spielfeldrand gehört dazu", so Premier-League-Chef Richard Scudamore gegenüber "BBC". "Aber wenn eine Grenze überschritten wird, dann muss man handeln. Wir wollen nicht den Spaß rausnehmen, aber hoffentlich ein paar unerfreuliche Momente unterbinden."

Schwammige Abseitsregel sorgt für Diskussionsstoff

Deeskalierend soll eine weitere Neuerung wirken. So wurde die maximale Anzahl der Spieler, die einen Offiziellen konfrontieren dürfen, auf zwei gesenkt. Wenn der Schiedsrichter den Vorfall in den Spielbericht aufnimmt, kann der betreffende Verein eine Strafe erhalten. Zuvor war es noch drei Spielern erlaubt, den Schiedsrichter zu umstellen.

Für etwas Konfusion könnte eine neue Definition in der Abseitsregelung sorgen. Offiziell heißt es nun: "Ein Spieler in Abseitsposition soll dann bestraft werden, wenn er a) eindeutig versucht, den Ball zu spielen und seine Aktion einen Gegner irritiert oder b) er eine offensichtliche Bewegung durchführt, die den Gegner in seiner Fähigkeit, den Ball zu spielen, einschränkt."

West Bromwich Albions Trainer Tony Pulis hält nicht viel von der Änderung. "Es ist so uneindeutig, dass man sich davor fürchten muss", so Pullis. "Es ist keine Regel. Eine Regel ist schwarz und weiß. Abseits ist das nicht. Es liegt alles im Ermessen des Schiedsrichters."

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