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Ashkan Dejagah droht im Iran Ärger wegen seiner Tattoos

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"Kulturelle Invasion"  

Dejagah droht im Iran Ärger wegen Tattoos

07.09.2015, 12:32 Uhr | dpa

Ashkan Dejagah droht im Iran Ärger wegen seiner Tattoos. Ashkan Dejagah im Trikot der iranischen Nationalmannschaft. (Quelle: imago/Icon SMI)

Ashkan Dejagah im Trikot der iranischen Nationalmannschaft. (Quelle: Icon SMI/imago)

Ex-Hertha-Profi Ashkan Dejagah könnten seine Tätowierungen zum Verhängnis werden. Der iranische Nationalspieler soll laut Medienberichten nach dem WM-Quali-Spiel gegen Indien von der Ethik-Kommission des Verbandes (FFI) vorgeladen werden. Dejagah, der aktuell in Katar unter Vertrag ist, muss demnach mit einer Geldstrafe und möglicherweise eine Sperre rechnen.

Teamkollege Sardar Asmun droht das gleiche Schicksal. Beide Spieler dürfen zudem wegen der Tätowierungen künftig nur noch mit langärmligen Trikots spielen, sagte Kommissionschef Ali Akbar Mohammedsadeh.

Tattoos gefährden islamische Werte

Die FFI-Ethikkommission ist strikt gegen Tätowierungen der Nationalspieler, ebenso gegen auffällige Frisuren. Diese seien "westliche kulturelle Invasion" und würden die islamischen Werte gefährden. Besonders Nationalspieler sollten als Vorbilder für die Jugend derartige westliche Symbole vermeiden.

Die Vorladung der beiden Nationalspieler sorgte in der Sportpresse für Aufregung und Kritik. Für den portugiesischen Coach Carlos Queiroz spielt Dejagah eine Schlüsselrolle in der iranischen Nationalmannschaft, vor allem in der WM-Qualifikation für 2018.

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