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Fußball  

Russland feiert EM-Quali - Viele Probleme warten

13.10.2015, 13:27 Uhr | dpa

Fußball: Russland feiert EM-Quali - Viele Probleme warten. Russland hat sich für die EM in Frankreich qualifiziert.

Russland hat sich für die EM in Frankreich qualifiziert. Foto: Sergei Ilnitsky. (Quelle: dpa)

St. Petersburg (dpa) - "Merci, Sbornaja! Merci Sluzki!", titelte die russische Sport-Fachzeitung "Sport Express" am Tag nach der gelungenen EM-Qualifikation der Nationalmannschaft.

Mit einem starken Endspurt und einer Serie von vier Siegen nacheinander hat sich Russland direkt für die Europameisterschaft 2016 in Frankreich qualifiziert. Der 2:0-Heimerfolg gegen Montenegro am Montag machte die EM-Teilnahme perfekt. Knapp drei Jahre vor der Weltmeisterschaft im eigenen Land wäre ein Scheitern in der Qualifikation laut Sportminister Witali Mutko eine "Katastrophe" gewesen.

Um eine solche zu verhindern, zog der Verband Mitte Juli die Notbremse und entließ Übungsleiter Fabio Capello. Für ihn übernahm Leonid Sluzki das Amt des Chefcoaches. Und der Trainerwechsel hatte den erhofften Effekt: Nach zuvor nur zwei Siegen in sechs Qualifikationsspielen fand die Sbornaja mit dem Fußball-Lehrer, der auch ZSKA Moskau betreut, in die Erfolgsspur und verdrängte Schweden vom zweiten Platz in Gruppe G. Ob Sluzki die Mannschaft auch beim Turnier in Frankreich verantworten wird, ist noch unklar. Der Verband will in Kürze Gespräche aufnehmen.

In den Partien gegen Schweden (1:0), Liechtenstein (7:0), Moldau (2:1) und Montenegro (2:0) trumpfte vor allem Stürmer Artjom Dsjuba auf. Der 27-Jährige von Zenit St. Petersburg erzielte unter Sluzki in vier Spielen sechs Tore und steuerte insgesamt acht Treffer zur EM-Qualifikation bei. Neben dem Angreifer überzeugten auch Torwart Igor Akinfejew und Spielmacher Alan Dsagojew.

Der jüngste Erfolg der Sbornaja überdeckt viele Baustellen im russischen Fußball. Infrastrukturelle Probleme im Vorfeld der WM 2018, Rassismus in den Stadien, Korruption und finanzielle Schwierigkeiten bereiten den Verantwortlichen Kopfzerbrechen.

Zudem kritisieren viele Experten, dass nur wenige Nationalspieler in ausländischen Spitzenclubs unter Vertrag stehen. Ihnen fehle die Erfahrung aus europäischen Top-Ligen. Tatsächlich standen beim 2:0-Sieg gegen Montenegro ausschließlich Akteure in der Startelf, die in der russischen Premier Liga ihr Geld verdienen.

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