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Jürgen Klopp ist trotz Remis-Serie mit FC Liverpool zufrieden

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FC Liverpool  

Klopp trotz Remis-Serie nicht unzufrieden

26.10.2015, 15:39 Uhr | dpa

Jürgen Klopp ist trotz Remis-Serie mit FC Liverpool zufrieden. Jürgen Klopp will nicht alles schlecht machen, was sein Team auf dem Rasen zeigt.

Jürgen Klopp will nicht alles schlecht machen, was sein Team auf dem Rasen zeigt. Foto: Peter Powell. (Quelle: dpa)

Liverpool (dpa) - Jürgen Klopp könnte schon wieder Schicksal spielen für José Mourinho. Englische Medien spekulieren bereits über eine mögliche Beurlaubung des Chelsea-Trainers, sollte sein Klopp mit dem FC Liverpool seinen ersten Sieg in der englischen Premier-Liga beim Meister in London einfahren.

Als Trainer von Borussia Dortmund sorgte Klopp in der Saison 2013/14 dafür, dass der selbst ernannte "The Special One" Mourinho seine Zelte bei Real Madrid abbrechen musste. Nach der Niederlage im Champions-League-Halbfinale gegen den Bundesligisten war klar: Der streitbare Coach hat bei den Königlichen keine Zukunft mehr.

Als Klopp vor gut zwei Wochen seinen Job in Liverpool begann und sich in Anspielung auf Mourinho als "The Normal One" bezeichnete, hätte er nicht gedacht, dass sein Start mit den Reds so holprig wird. Doch auch ohne Sieg ist der deutsche Coach nicht unzufrieden mit den Auftritten seines Teams. "Man kann vieles ändern, wenn es notwendig ist. Aber nicht alle Sachen klappen sofort", sagte er nach dem 1:1 am Sonntag gegen den FC Southampton.

"Fußball ist kein Märchen. Natürlich sind wir wegen des Ergebnisses enttäuscht, aber ich habe eine Entwicklung gesehen, den nächsten Schritt", erklärte Klopp. "Wenn ich hier sitze und sage: Die Jungs sind nicht bereit, wäre das eine schlechte Nachricht. Aber jeder konnte sehen, dass sie wollten."

Vier Minuten fehlten Jürgen Klopp am Sonntag zum ersten Sieg, so gab es wieder nur ein Unentschieden - es war das dritte Remis im dritten Pflichtspiel. "Es war nur ein Tor", sagte Klopp nach dem späten Ausgleichstreffer der Gäste durch Sadio Mané. "Allerdings hoffe ich, dass ich nicht der Einzige im Stadion war der dachte: Dies ist nicht das Ende der Welt."

Vor dem Duell mit Chelsea am Samstag in der englischen Premier League soll am Mittwoch im Ligapokal gegen Premier-League-Club AFC Bournemouth der erste Sieg eingefahren werde. Ein Unentschieden ist dann nicht möglich. Sollte es nach 90 Minuten keinen Sieger geben, geht es in der Verlängerung oder nach 120 Minuten ins Elfmeterschießen. Chelsea tritt im Ligacup bereits am Dienstag bei Stoke City an. Ein mögliches Aus würde die Situation für Mourinho weiter verschlechtern.

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