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Showdown in Premier League: Wird Klopp Mourinhos Schicksal?

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Showdown um Job  

Klopp könnte Schicksal für Mourinho spielen

31.10.2015, 12:58 Uhr | sid, dpa

Showdown in Premier League: Wird Klopp Mourinhos Schicksal?. Mann im Hintergrund: Jose Mourinho (vorne) trifft einmal mehr auf Trainerkollege Jürgen Klopp. (Quelle: imago/Jan Hübner)

Mann im Hintergrund: Jose Mourinho (vorne) trifft einmal mehr auf Trainerkollege Jürgen Klopp. (Quelle: imago/Jan Hübner)

Jürgen Klopp lächelte gut gelaunt - und sorgte dann für staunende Gesichter. "Wenn man nicht gerade Schiedsrichter oder Journalist ist, kann Jose Mourinho ein netter Kerl sein", sagte der Coach des FC Liverpool und verblüffte die anwesenden englischen Medien.

Vor dem überaus brisanten Premier-League-Duell der völlig gegensätzlich wahrgenommenen Trainerstars am Samstag beim FC Chelsea schürte Klopp das Feuer damit nicht noch zusätzlich.

Gibt es den zweiten Sturz

Denn wenigstens die mediale Öffentlichkeit auf der Insel sieht den Showdown von "The Normal One" mit "The Special One" als schicksalshaft für Letzteren an. Klopp könnte Mourinho, bei englischen Journalisten und wohl auch den Schiedsrichtern ungefähr so beliebt wie Dauerregen im Sommerurlaub, aus dem Amt fegen, heißt es.

Der Portugiese steht mit dem Titelverteidiger auf einem miserablen 15. Tabellenrang. Im Hintergrund wird bereits eifrig über Nachfolger spekuliert.

Gewinnt Klopp nach bislang zwei Unentschieden erstmals in der englischen Premier League, könnte er zum zweiten Mal seinen Kollegen stürzen. Als Klopp in der Saison 2012/13 mit Borussia Dortmund im Halbfinale der Champions League Mourinhos Real Madrid eliminierte, war Mourinho nicht mehr zu halten.

"Ihr schreibt die Wahrheit"

Mourinho lassen die medialen Debatten kalt - jedenfalls äußerlich. "In meiner Karriere stehe ich in jedem Spiel unter Siegzwang", sagte der 52-Jährige gleichgültig, und wollte auch ein mögliches Gespräch mit Chelsea-Boss Roman Abramowitsch nicht bestätigen: "Dazu muss ich nichts sagen", meinte Mourinho barsch.

Sein Rezept, um aus der derzeitigen Krise zu kommen, sei schlicht "arbeiten", betonte er und die Gründe für die Situation könne man sowieso in der Zeitung nachlesen. "Meine Sicht ist nicht wichtig, weil das, was ihr schreibt, die reine Wahrheit ist. Es gibt da keinen Raum für Diskussionen", sagte Mourinho ironisch.

Gegenseitiger Respekt

Auch Klopp kümmern die Spekulationen um den Chelsea-Coach wenig, er äußerte "großen Respekt" vor Mourinhos Arbeit und konzentriert sich auf die "Chance, unsere Situation zu verbessern". Und weil er ja weder Journalist noch Schiedsrichter sei, "verstehe ich mich gut mit ihm", sagte der ehemalige Dortmunder Meistercoach: "Er ist emotional, ich bin emotional, aber nach dem Abpfiff ist alles vergessen. Zwischen uns ist alles okay."

Die Respektsbekundung erhielt er von Mourinho zurück. "Wir sind natürlich keine engen Freunde, aber wir haben eine gute Beziehung", sagte der Chealsea-Coach, und fügte hinzu: "Wir mögen uns, seine Arbeit spricht für sich. Jürgen ist einer der besten Trainer in Europa."

Vor Chelsea warnt Klopp unterdessen vernehmbar. "Wenn du verwundet bist, kann dich das manchmal auch stärker machen. Chelsea weiß schon noch, wie es geht. Es ist schwierig, aber nicht unmöglich zu gewinnen", sagte er, während Mourinho auf die letztjährige Meistersaison verwies: "Wir wollen genauso gut gegen sie spielen."

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