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Fußball: Piräus nach Krawallen ohne Spielpraxis nach München

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Fußball  

Piräus nach Krawallen ohne Spielpraxis nach München

22.11.2015, 11:51 Uhr | dpa

Fußball: Piräus nach Krawallen ohne Spielpraxis nach München. Fans von Panathinaikos randalieren im eigenen Stadion.

Fans von Panathinaikos randalieren im eigenen Stadion. Foto: Panagiotis Moschandreoy. (Quelle: dpa)

Athen (dpa) - Olympiakos Piräus reist nach schlimmen Ausschreitungen vor dem angesetzten Ligaspiel bei Erzrivale Panathinaikos Athen ohne Generalprobe zum Champions-League-Auftritt bei Bayern München.

Dafür dürfte es in der Allianz-Arena weniger feindselig zugehen als am Samstag in Athen. Dort wurden die Olympiakos-Spieler bereits beim Aufwärmen von den gegnerischen Fans mit Leuchtkörpern beworfen. Das Spiel wurde daraufhin kurz vor dem Anpfiff abgesagt.

Nun droht Panathinaikos das Spiel wegen der Krawalle zumindest auf dem Papier zu verlieren - es soll Olympiakos mit 3:0 gutgeschrieben werden, berichteten griechische Medien. Panathinaikos-Präsident Giannis Alafousos reagierte auf diese Nachricht umgehend und zog einen Rücktritt in Betracht.

Allerdings nicht - wie zunächst vermutet - weil die eigenen Fans für die Krawalle verantwortlich waren, sondern weil Alafousos die griechische Liga und den Erzrivalen Olympiakos für korrupt hält. Bei einer Niederlage am Grünen Tisch sähe er sich darin bestätigt. "Ich werde auf der Vorstandssitzung empfehlen zu prüfen, ob Panathinaikos überhaupt noch um die Meisterschaft spielen soll", sagte er.

Gleichzeitig verurteilte der Club die gewalttätigen Ausschreitungen aufs Schärfste, berichteten griechische Medien weiter. Ein Spieler von Olympiakos soll sogar leichte Verbrennungen von Leuchtraketen davongetragen haben. Schon zuvor war es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Panathinaikos-Hooligans und der Polizei gekommen, und auch nach der Spielabsage gingen die Krawalle im Stadion weiter. Das Spielfeld war übersät von kaputten Plastikstühlen und Metallstangen. Olympiakos, das ohne eigene Fans angereist war, konnte das Stadion erst Stunden später unter Polizeischutz verlassen.

Ob die Vorfälle Auswirkungen auf den Auftritt von Olympiakos beim Champions-League-Spiel am Dienstag haben, bleibt abzuwarten. Einen Tag zuvor hatte sich Olympiakos-Spieler Adelino Vieirinha optimistisch gezeigt, was den Besuch bei den Bayern betrifft. "Ich meine, wir sollten mutig, ohne Druck und Angst aufspielen", sagte er der griechischen Zeitung "Real News".

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