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Jürgen Klopp: FC-Liverpool-Coach "wäre gerne cooler"

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Offene Worte über sein Verhalten  

Liverpool-Coach Jürgen Klopp "wäre gerne cooler"

25.12.2015, 07:27 Uhr | t-online.de, sid

Jürgen Klopp: FC-Liverpool-Coach "wäre gerne cooler". Jürgen Klopp ist nicht immer der ruhigste Akteur an der Seitenlinie. (Quelle: imago/BPI)

Jürgen Klopp ist nicht immer der ruhigste Akteur an der Seitenlinie. (Quelle: BPI/imago)

Jürgen Klopp ist bekannt für sein bisweilen recht emotionales Verhalten an der Seitenlinie. Auch als Trainer des FC Liverpool lebte er bislang all die Höhen und Tiefen des Fußballs deutlich sichtbar aus - dabei wäre der 48-Jährige gern zurückhaltender.

"Ich wäre gerne cooler, aber ich bin nun mal sehr emotional und man kann das eben meistens in meinem Gesicht ablesen", sagte Klopp vor dem Premier-League-Spiel seines Klubs gegen Tabellenführer Leicester City am zweiten Weihnachtsfeiertag.

Manchmal "lache ich mehr, als ich sollte, manchmal sehe ich wütender aus, als ich sollte, und manchmal drückt mein Gesicht gar nichts aus", sagte der frühere Meistertrainer von Borussia Dortmund.

Kritik von Trainer-Kollege: "So ein Zirkus"

Klopp reagierte damit unter anderem auf die Vorwürfe nach dem letzten Heimspiel gegen West Bromwich Albion. Liverpool war durch Divok Ogi spät zum Ausgleich gekommen. Daraufhin hatte Klopp zusammen mit seiner Mannschaft vor der Fan-Tribüne "The Kop" ausgelassen gefeiert.

Sein Trainerkollege Tony Pulis, dem Klopp nach der hitzigen Partie den Handschlag verweigert hatte, machte seinem Unmut über das Verhalten mit bissigen Kommentaren Luft: "Wenn eine Millionentruppe wie Liverpool gegen das kleine West Bromwich mit Mühe und Not zu Hause einen Punkt holt, muss man eben durch so einen Zirkus von den sportlichen Problemen ablenken."

Klopp: "Wir ticken eben anders"

Klopp führte die öffentliche Kritik an seinem Verhalten auf die unterschiedliche Mentalität von Briten und Deutschen zurück. "Wir sehen zwar gleich aus, aber wahrscheinlich ticken wir eben doch anders", sagte der frühere BVB-Coach, der versicherte, so etwas nie vorher zu planen: "Das ist immer alles spontan bei mir, ich hatte das Bedürfnis, eine Nähe zu den Fans herzustellen. Wir gewinnen und verlieren doch auch gemeinsam."

Liverpool wartet seit vier Spielen auf einen Sieg und muss gegen Leicester zudem auf einige verletzte Stammspieler verzichten.

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