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Fußball - 0:2 bei Stoke: ManUnited-Trainer van Gaal vor dem Aus

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Fußball  

0:2 bei Stoke: ManUnited-Trainer van Gaal vor dem Aus

26.12.2015, 18:23 Uhr | dpa

Fußball - 0:2 bei Stoke: ManUnited-Trainer van Gaal vor dem Aus. Steht bei Manchester United gehörig unter Druck: Louis van Gaal.

Steht bei Manchester United gehörig unter Druck: Louis van Gaal. Foto: Peter Powell. (Quelle: dpa)

Stoke-on-Trent (dpa) - Trainer Louis van Gaal steht bei Manchester United vor dem Aus. Nach der 0:2-Niederlage des Clubs in der Premier League bei Stoke City muss der Niederländer mehr denn je um seinen Job bangen.

"Wir haben vier Spiele verloren und müssen jetzt abwarten", sagte van Gaal und sprach dabei auch von einem möglichen Rücktritt. "Der Club muss mich nicht feuern oder entlassen. Manchmal mache ich das selbst."

Ob der der Fußball-Lehrer am Montag im Spiel gegen den FC Chelsea noch auf der Bank des englischen Rekordmeisters sitzen wird, ist also völlig offen. Stoke City musste gegen United ohne den gesperrten Weltmeister Bastian Schweinsteiger nicht einmal eine perfekte Leistung zeigen, um durch Treffer von Bojan Krkic (19. Minute) und dem ehemaligen Bremer Marko Arnautovic (26.) für die vierte United-Pleite in Serie zu sorgen. Dies passierte den Red Devils in einer Halbserie in der Liga letztmals 1961. 

"Ich bin ein Teil der Mannschaft, die vier Spiele verloren hat. Ich weiß, dass die Leute auf mich gucken, damit habe ich mich arrangiert", erklärte der 64 Jahre alte Trainer und ergänzte: "Wir haben einen schrecklichen Negativlauf. Es fühlt sich schlimm an und schmerzt ungemein."

Besonders geärgert hat sich der frühere Bayern-Coach über die schwache erste Hälfte seines Teams. "Da haben wir die Begegnung verloren. Wir haben nicht versucht, Fußball zu spielen", schimpfte van Gaal. Resigniert äußerte sich auch United-Legende Rio Ferdinand. "Ich bin nicht überrascht. Das tut nur noch mehr weh", schrieb der frühere Nationalverteidiger nach der ersten Hälfte bei Twitter.

Gleichzeitig verteidigte van Gaal auch seine Entscheidung, Englands Nationalspieler Wayne Rooney erst in der zweiten Hälfte zu bringen. "Es war die richtige Wahl, sonst hätte ich es ja nicht gemacht", sagte der Trainer. "Von den Spielern und dem Vorstand fühle ich die Rückendeckung. Der Ärger der Fans ist logisch bei vier Niederlagen nacheinander."

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