Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Fussball > Fußball international >

Real Madrid feuert Benitez - Zinedine Zidane übernimmt Trainerposten

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Neuer Trainer für die Königlichen  

Real Madrid feuert Benitez - Zidane übernimmt

05.01.2016, 13:09 Uhr | sid

Real Madrid feuert Benitez - Zinedine Zidane übernimmt Trainerposten. Zinedine Zidane übernimmt den Trainerposten bei Real Madrid. (Quelle: imago/Marca)

Zinedine Zidane übernimmt den Trainerposten bei Real Madrid. (Quelle: Marca/imago)

Rafael Benitez ist nach nur 216 Tagen als Chefcoach bei Real Madrid bereits Geschichte, nun soll die französische Fußball-Legende und Real-Ikone Zinedine Zidane die Königlichen wieder erstrahlen lassen. Der Welt- und Europameister wird am Dienstag erstmals auf dem Trainingsgelände Ciudad Real Madrid bei einer Übungseinheit von Weltmeister Toni Kroos und Weltfußballer Cristiano Ronaldo das Kommando führen. Dies bestätigte Real-Boss Florentino Pérez nach einer Krisensitzung.

"Ich bin stolz diesen Klub zu trainieren. Wir haben die besten Fans der Welt, und ich werde alles Menschenmögliche tun, um die Mannschaft wieder zum Erfolg zu führen", sagte Zidane: "Ich werde mein Herz und meine Seele in diesen Job legen."

Der 43-jährige Zidane, dem bei seiner ersten Station als Chefcoach in der Beletage des europäischen Fußballs der frühere Real-Profi und bisherige Junioren-Trainer Santiago Solari als Assistent zur Seite stehen soll, ist bereits der 14. Real-Trainer in den vergangenen 13 Jahren. Keine 24 Stunden nach dem enttäuschenden 2:2 des spanischen Rekordmeisters beim FC Valencia zogen Pérez und seine Vorstandskollegen die Reißleine, da sie die sportlichen Ziele des Klubs akut gefährdet sahen.

Ramos und Ronaldo sollen gegen Mourinho gewesen sein

"Die Entscheidung ist mir sehr schwer gefallen, aber uns blieb keine andere Wahl", sagte Pérez. Benitez hatte bei Real erst am 3. Juni des vergangenen Jahres die Nachfolge von Carlo Ancelotti angetreten, der im kommenden Sommer beim deutschen Rekordmeister Bayern München in die Fußstapfen von Pep Guardiola tritt. Nach dem Remis in Valencia hat Real in der Liga nach 18 Spieltagen vier Punkte Rückstand auf den Tabellenführer und Stadtrivalen Atlético Madrid und zwei auf den Erzrivalen FC Barcelona, der aber noch ein Spiel in der Hinterhand hat.

Zidane, der Ancelotti 2013/14 bereits als Co-Trainer beim weißen Ballett assistierte, soll Real wieder in die Erfolgsspur zurückführen, nachdem im bisherigen Saisonverlauf eine Menge schief gelaufen ist. Angeblich haben sich Kapitän Sergio Ramos oder auch Ronaldo für eine Beförderung des dreimaligen Weltfußballers und gegen eine Rückholaktion von José Mourinho ausgesprochen, der nach seinem Rauswurf beim FC Chelsea wieder auf dem Markt ist.

"Alles wird manipuliert und verdreht"

Benitez, der bei Real angeblich einen Vertrag bis 2018 unterschrieben hatte, wehrte sich bis zuletzt gegen seine Demission und witterte eine Verschwörung. "Es gibt eine Kampagne gegen Florentino, mich und das gesamte Team", hatte er bei einer Pressekonferenz am Jahresende gesagt: "Alles wird manipuliert und verdreht, das kann jeder sehen. Mein Verhältnis zu den Spielern ist viel besser als man es überall liest."

Zu diesem Zeitpunkt blies dem früheren Real-Jugendtrainer beim erfolgsverwöhnten spanischen Rekordchampion angesichts von drei Ligapleiten, darunter das schmerzhafte 0:4 vor eigenem Publikum im Clásico gegen den FC Barcelona, und dem peinlichen Aus im Königspokal bereits ein eisiger Wind ins Gesicht. Nach dem Remis bei Benitez' Ex-Klub Valencia, den der gebürtige Madrilene 2002 und 2004 zur Meisterschaft geführt hatte, war für die Real-Führung das Maß nun endgültig voll.

Pokal-Aus nach Wechselfehler von Benitez

Spätestens nachdem sich der 55-Jährige Anfang Dezember im Pokalspiel beim Drittligisten FC Cadiz einen peinlichen Wechsel-Fauxpas geleistet hatte, der zum Ausschluss aus dem Wettbewerb führte, war Benitez stark in die Kritik geraten. Real hatte im Viertrunden-Hinspiel der Copa del Rey in Cadiz (3:1) den wegen dreier Gelber Karten aus der Vorsaison als Leihspieler beim FC Villarreal nicht spielberechtigten Dennis Tscheryschew aufgestellt und ihn kurz nach der Pause ausgewechselt.

Der 43-jährige Zidane, der die Königlichen 2002 als Spielmacher zum Champions-League-Titel und zum Weltpokalsieg geführt hat, wird von der zweiten Mannschaft der Madrilenen hochgezogen. Mit Real Madrid Castilla hatte er die vergangene Saison der Segunda Division auf dem sechsten Tabellenplatz abgeschlossen. Aktuell liegt die Mannschaft auf dem zweiten Tabellenrang der drittklassigen Segunda B. Zidanes Sohn Enzo (20) spielt dort wie einst sein berühmter Vater im Mittelfeld.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Die besten Videos des Jahres 2016 
Historischer Panzer fährt nach 70 Jahren wieder

Mit großer Not startet der 520-PS-starke Motor zu neuem Leben. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
Nur heute und nur für die 1.000 schnellsten Besteller

tolino page eBook-Reader zum Schnäppchenpreis von nur 49.- € statt 69.- € bei Weltbild.de. Shopping

Shopping
iPhone 7 32 GB im Tarif MagentaMobil L mit Handy

Nur 99,95 €¹. Nur online: 24 Monate 10 % sparen! bei der Telekom Shopping

Vernetzung
Christmas Shopping: Jetzt 15,- € Gutschein sichern!

Nur bis zum 14.12.16. Erfahren Sie mehr zur Aktion auf MADELEINE.de.

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal