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Lionel Messi holt FIFA Ballon d'Or: Die Höhepunkte der Gala

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Weltfußballer des Jahres 2015  

Lionel Messi holt Ballon d'Or: Höhepunkte der Weltfußballer-Gala

12.01.2016, 11:13 Uhr | dpa

Lionel Messi holt FIFA Ballon d'Or: Die Höhepunkte der Gala. Lionel Messi gewann zum fünften Mal die Weltfußballer-Wahl.

Lionel Messi gewann zum fünften Mal die Weltfußballer-Wahl. Foto: Valeriano Di Domenico. (Quelle: dpa)

Zürich (dpa) - Für einen Abend konnte die FIFA ihren Skandalalltag ein bisschen vergessen. Bei der Gala zur Vergabe des Ballon d'Or schien es, als seien die Stars und Sternchen der Fußballszene näher zusammengerückt.

Auf dem roten Teppich wurde noch mehr als sonst geherzt und gescherzt. Dass sonst prägende Gesichter wie Joseph Blatter und Michel Platini wegen ihrer Sperren fehlten, war unerheblich. Emotionen gab es genug.

MESSIS BALL: Mit dem Ballon d'Or in seinen Armen stand Lionel Messi in der Interview-Zone des Kongresshauses in Zürich und sah aus wie ein Erstklässler, der seine Schultüte gegen die für einen einzelnen Spieler wichtigste Trophäe eingetauscht hatte. Auch nach seinem fünften Titel als Weltfußballer des Jahres wirkte der argentinische Superstar immer noch nicht wie der Imperator der Fußballwelt. Der ist er aber. Mit 28 Jahren verheißt dessen Lust am Spiel nichts Gutes für seine Konkurrenten. Wichtiger als glänzende Trophäen im Arm bleibt dem Barca-Heroen der Ball am Fuß. "Ich weiß nicht, wie viele Ballon d'Or ich noch gewinnen werde, ich habe doch gerade erst diesen gewonnen", sagte Messi.

RONALDOS HALS: Cristiano Ronaldo war tapfer gewesen. Interviews hatte er gegeben, jede Menge. Auf der Showbühne hatte er nicht nur sich selbst, sondern auch seinen Konkurrenten gelobt. Und Lionel Messi hatte er beim Gratulationshandschlag sogar beinahe angelächelt. Doch was genug war, war genug. In der Mixed Zone wurde Ronaldo nicht mehr gesehen. Durch den Hinterausgang verließ der Zweite der FIFA-Wahl das Kongresshaus, denn die Niederlage gegen Messi tat Ronaldo dann doch wieder weh. Statt mit dem vierten Titel mit seinem Dauerrivalen gleichzuziehen, musste bei dem Portugiesen die Erkenntnis reifen, dass er gegen den zwei Jahre jüngeren Kontrahenten keine Chance hat, wenn der auf seinem Normalniveau agiert.

NEYMARS HUT: Manchmal kann es eine Erleichterung sein, nicht Zweiter, sondern Dritter zu werden. Der Sieg ist immerhin nicht knapp verpasst worden. So sah man einen gut gelaunten Neymar bei der Party zum Ballon d'Or. "Messi und Ronaldo sind eine Inspiration für mich", sagte der Brasilianer, der zwei Jahre nach seinem Wechsel zum FC Barcelona erstmals den Sprung ins Toptrio der Weltfußballer-Gala geschafft hatte. Neymars Leichtigkeit entspringt auch seiner Jugend. Mit 23 Jahren ist er viel jünger als seine Kontrahenten. Meine Zeit wird schon noch kommen, schien sich Neymar alle paar Minuten zu denken. Einen Preis hätte er schon jetzt verdient gehabt. Mit seinem kecken Hut hatte er das frechste Outfit.

ŠAŠIĆS BAUCH: Wer genau hinsah, konnte die leichte Wölbung nicht übersehen. Das schicke rote Gala-Kleid von Célia Šašić spannte doch schon deutlich über dem Bauch. "So viel konnte ich in den paar Monaten nun nicht zunehmen", sagte die WM-Torschützenkönigin mit einem herrlichen Lächeln. Ihr süßes Geheimnis hatte die 27 Jahre alte Torschützenkönigin zuvor vor einem Millionen-TV-Publikum in 190 Ländern verraten: Sie ist schwanger. "Alles ist perfekt aufgegangen", berichtete Šašić, die nach der WM in Kanada im vergangenen Sommer überraschenden ihren Rücktritt verkündet hatte. Eine Familie gründen, nannte sie damals als Zukunftswunsch. Dass Kollegin Carli Lloyd die Trophäe als beste Fußballerin 2015 bekam, konnte Šašić verschmerzen.

ASAMOAHS POKAL: Gerald Asamoah hatte die Trophäe für den FIFA-Fair-Play-Preis im Arm und wusste auch nicht, wohin mit dem guten Stück. "Ich habe keine Ahnung, wer die jetzt bekommen soll", sagte der deutsche Ex-Nationalspieler. Sehr wohl wusste der ehemalige Schalker aber, wie wichtig die ihm als Botschafter verliehene Auszeichnung ist. Alle Vereine und Menschen, die sich für Flüchtlinge einsetzen, wurden vom Weltverband pauschal geehrt. Bilder der "Refugees Welcome-Aktion" aus der Bundesliga flimmerten über die Leinwand. "Wir wissen alle, was 2015 passiert ist und was 2016 auf uns zukommt. Die Menschen suchen den Frieden. Der Fußball kann viel leisten", sagte Asamoah.

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