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Fußball in der Niederlande wird von Wettskandal erschüttert

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Erstliga-Partie betroffen  

Wettskandal erschüttert niederländischen Fußball

15.02.2016, 14:20 Uhr | sid

Fußball in der Niederlande wird von Wettskandal erschüttert. Im Mittelpunkt: Ibrahim Kargbo soll Spiele von Willem II Tilburg verschoben haben. (Quelle: imago/VI images)

Im Mittelpunkt: Ibrahim Kargbo soll Spiele von Willem II Tilburg verschoben haben. (Quelle: imago/VI images)

Der niederländische Fußball wird von einem Wettskandal erschüttert. Die Integritätskommission des nationalen Verbandes KNVB sieht es als erwiesen an, dass das Erstliga-Spiel zwischen dem FC Utrecht und Willem II Tilburg am 9. August 2009 verschoben wurde.

"Der niederländische Fußball hat in diesem Bereich als einer der letzten in Europa seine Unschuld offiziell verloren", sagte KNVB-Geschäftsführer Gijs de Jong. Laut Verband sind die verbotenen Manipulationen vom ehemaligen Willem-II-Spieler Ibrahim Kargbo aus Sierra Leone begangen worden.

Auch Benefizspiel manipuliert

Der Profi soll 200.000 Euro für einen Deal mit einem Glücksspielsyndikat aus Singapur verlangt haben. Kargbo bestreitet die Vorwürfe. Anlass der KNVB-Ermittlungen war eine Reportage der Tageszeitung "De Volkskrant", die im vergangenen Jahr über verschiedene Manipulationen in der Ehrendivision berichtet hatte.

Dem KNVB liegt Kargbos Emailverkehr mit dem mehrfach verurteilten Wettbetrüger Wilson Raj Perumal aus Singapur vor. In den Nachrichten an Perumal soll Kargbo berichtet haben, dass er auch andere Willem II-Spieler gefunden habe, die mitmachen wollten. Der KNVB konnte jedoch noch keine weiteren Täter ermitteln.

Auch das von Kargbo initiierte Benefizspiel zwischen Willem II und der Nationalmannschaft von Sierra Leone sieht der KNVB als manipuliert an. Beweise fehlen jedoch noch. Die Begegnung wurde von Perumals Firma "Footbal4U" vollständig finanziert. Der Verband betrachtet Willem II als Opfer, daher hat der Klub keine Konsequenzen zu fürchten.

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