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Klopps FC Liverpool stärker unter Druck als Borussia Dortmund

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Fußball  

Klopps Liverpool bedingt bereit für Dortmund

03.04.2016, 13:36 Uhr | dpa

Klopps FC Liverpool stärker unter Druck als Borussia Dortmund. Das 1:1 gegen Tottenham bringt Liverpools Coach Jürgen Klopp zum Grübeln.

Das 1:1 gegen Tottenham bringt Liverpools Coach Jürgen Klopp zum Grübeln. Foto: Peter Powell. (Quelle: dpa)

Liverpool (dpa) - Das Unentschieden zwischen Jürgens Klopps FC Liverpool und den Tottenham Hotspur hat nur einen Sieger: Leicester City.

Die Spurs verloren als Zweiter durch das 1:1 (0:0) zwei Punkte im Kampf um die englische Fußballmeisterschaft auf Spitzenreiter Leicester. Die Reds hängen vor der Rückkehr ihres deutschen Trainers nach Dortmund zum Europa-League-Duell beim BVB am 7. April auf Platz neun im Mittelfeld der Premier League. Die Plätze zur Teilnahme an der Europa League sind fünf Zähler entfernt.

Klopps Team steht daher vor dem Viertelfinal-Hinspiel stärker unter Druck als die Borussia, die sich für die neue Saison bereits für die Königklasse qualifizierte. "Der Gewinn der Europa League ist beste Möglichkeit, die Saison noch zu retten. Weiter geht es in Dortmund", schrieb die britische Zeitung "The Telegraph".

Dort muss sich der FC Liverpool steigern. "Insgesamt habe ich gegen Tottenham viele gute Dinge gesehen. Auf der anderen Seite haben wir wieder einmal ein paar unserer Probleme zur Schau gestellt", monierte Klopp. Sein Team brachte erneut eine 1:0-Führung, die der Brasilianer Philippe Coutinho erzielte, nicht über die Runden. Die Offensive erspielte sich auch ohne den verletzten Ex-Hoffenheimer Roberto Firmino einige Chancen, dafür zeigte sich die Hintermannschaft wie gewohnt nicht sattelfest.

"Wir haben im zweiten Durchgang die Kontrolle verloren. Abgesehen vom Tor haben wir überall etwas nachgelassen", schimpfte der 48 Jahre alte Coach. "Dafür werden wir Lösungen finden müssen." Zu allem Überfluss sah Nationalspieler Emre Can seine zehnte Gelbe Karte und muss jetzt zwei Matches aussetzen.

Für den verdienten Ausgleich sorgte Englands Torjäger Harry Kane in der 63. Minute. Mit seinem 22. Saisontreffer stellte der Nationalstürmer einen neuen Premier-League-Rekord für einen Spurs-Spieler auf. Zuvor führten Gareth Bale (2013) und Teddy Sheringham (1993) mit Kane (2015) die Liste mit 21 Toren an. Jürgen Klinsmann kam während seiner Tottenham-Zeit in der Saison 1994/95 auf 20 Treffer.

Doch Freude über diesen Rekord kam beim Angreifer nicht auf. "Wir sind sehr enttäuscht", sagte Kane. "Wir wollten siegen und Druck aufbauen. Dies haben wir nicht geschafft." Von hinten drückt nun auch der FC Arsenal. Die Truppe der Weltmeister Per Mertesacker und Mesut Özil verkürzte den Rückstand nach dem 4:0 über Watford auf vier Zähler und besitzt noch ein Nachholspiel.

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