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SSC Neapel: Torjäger Gonzalo Higuain für vier Spiele gesperrt

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Ausraster nach Platzverweis  

Vier Spiele Sperre und Geldstrafe für Neapels Higuain

06.04.2016, 11:13 Uhr | dpa, sid, t-online.de

SSC Neapel: Torjäger Gonzalo Higuain für vier Spiele gesperrt. Neapels Angreifer Gonzalo Higuain (li.) rastet nach seinem Platzverweis gegen Udinese Calcio aus.  (Quelle: dpa)

Neapels Angreifer Gonzalo Higuain (li.) rastet nach seinem Platzverweis gegen Udinese Calcio aus. (Quelle: dpa)

Empfindliche Strafe für Gonzalo Higuain: Der argentinische Stürmerstar vom SSC Neapel ist wegen Beleidigung und respektlosen Gesten gegen den Schiedsrichter für vier Spiele gesperrt worden. Das entschied das Sportgericht der Serie A, nachdem der Angreifer bei der 1:3-Niederlage gegen Udinese Calcio die Gelb-Rote Karte gesehen hatte (75. Minute).

Der Nationalspieler muss zudem eine Geldstrafe von 20.000 Euro zahlen. Die Richter erklärten, Higuain habe sich dem Gegner und dem Schiedsrichter gegenüber nicht korrekt und höchst aggressiv verhalten.

Higuain fehlt in zwei Topspielen

Der 28-Jährige hatte dem Unparteiischen nach seinem Platzverweis die Hände auf die Brust gelegt, ihn geschubst und laut auf ihn eingeredet. Seine Teamkollegen versuchten, ihn zu beruhigen und vom Platz zu bringen. Doch auch sie und ein Betreuer, der Higuain in die Katakomben begleiten wollte, bekamen dessen Frust ab. 

Hier sehen Sie das Video vom Platzverweis:

Higuain ist mit 30 Toren aus 31 Ligaspielen bislang der absolute Top-Torjäger in der Serie A. Er fehlt seinem Team nun unter anderem in den wichtigen Partien gegen Inter Mailand und AS Rom. Neapel hat als Zweiter noch Chancen auf den Meistertitel, könnte allerdings vom AS Rom auch noch vom direkten Champions-League-Rang zwei verdrängt werden.

Neapel-Coach ebenfalls bestraft

Auch Neapels Trainer Maurizio Sarri wurde vom Sportgericht bestraft und für eine Partie gesperrt. Der 57-Jährige hatte sich während der Partie gegen Udine nach zwei Elfmetern gegen sein Team beschwert und war vom Schiedsrichter auf die Tribüne geschickt worden.

Der Verein will die Sperren allerdings nicht akzeptieren und Einspruch einlegen. Die Strafen seien "ungerecht und übertrieben", erklärten die Süditaliener.

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