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Chicharito trifft  

Copa America: Schäfers Jamaikaner sind raus

10.06.2016, 07:31 Uhr | dpa, sid, t-online.de

Copa America: Schäfers Jamaikaner sind raus. Jamaikas Garath McCleary (re.) im Zweikampf mit dem Mexikaner Hector Moreno. (Quelle: Reuters)

Jamaikas Garath McCleary (re.) im Zweikampf mit dem Mexikaner Hector Moreno. (Quelle: Reuters)

Mexikanisches Beben in Los Angeles: Mit dem 2:0 (1:0) gegen die vom Ex-Bundesliga-Trainer Winfried Schäfer betreuten Reggae Boyz aus Jamaika ist "El Tri" in der Vorrundengruppe C der Copa America vorzeitig ins Viertelfinale gestürmt. Jamaika ist nach der zweiten Pleite hingegen ausgeschieden.

Rekord-Titelträger Uruguay kassierte mit dem 0:1 (0:1) gegen Venezuela ebenfalls bereits die zweite Niederlage und hat keine Chancen mehr auf den Einzug in die Runde der letzten Acht.

Schäfer auf der Tribüne - Chicharito knipst

Die Jamaikaner wurden von Co-Trainer Miguel Coley betreut. Chefcoach Winfried Schäfer war wegen "verantwortungslosen Verhaltens" noch gesperrt. Der 66-Jährige hatte sich bei der 0:1-Niederlage zum Auftakt gegen Venezuela in der Halbzeitpause beim Schiedsrichter wegen des Platzverweises gegen seinen Spieler Rodolph Austin beschwert und war daraufhin auf die Tribüne geschickt worden.

Leverkusens Javier Hernandez brachte die 83.263 Zuschauer - die meisten gekleidet in Mexikos Trikolore Grün, Weiß, Rot - in der altehrwürdigen Rose Bowl im Vorort Pasadena mit seinem Tor in der 18. Minute erstmals zur Ekstase. Für Chicharito war es der 45. Länderspieltreffer, einer weniger als Rekordtorjäger Jared Borgetti.

Suarez schmort auf der Bank

Mexikos 21. Sieg in Folge, den neunten unter Neutrainer Juan Carlos Osorio, sicherten Oribe Peralta mit dem Treffer zum 2:0 (81.) sowie Torhüter Guillermo Ochoa, der eine Vielzahl von Chancen der Jamaikaner mit Glanzparaden zunichte machte. Der amtierende Gold-Cup-Champion spielt nun im Duell zweier punktgleicher Teams gegen Venezuela um den Gruppensieg.

Die Vinotintos mit dem Duisburger Rolf Feltscher sorgten vor 23.000 Zuschauern in Philadelphia für die erste große Überraschung des Turniers. Torjäger Salomon Rondon, vom englischen Erstligisten West Bromwich Albion, besiegelte mit seinem Tor in der 36. Minute das vorzeitige Aus des 15-maligen Titelträgers Uruguay. Der angeschlagene Uru-Torjäger Luis Suarez schmorte auf der Bank.

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