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Belgien lanciert Seitenhieb gegen Marc Wilmots bei Trainersuche

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Stellenangebot für neuen Trainer  

Belgischer Verband lanciert Seitenhieb gegen Wilmots

19.07.2016, 19:14 Uhr | t-online.de

Belgien lanciert Seitenhieb gegen Marc Wilmots bei Trainersuche. Marc Wilmots räumte seinen Posten als Nationaltrainer Belgiens nach dem EM-Aus gegen Wales. (Quelle: imago/Belga)

Marc Wilmots räumte seinen Posten als Nationaltrainer Belgiens nach dem EM-Aus gegen Wales. (Quelle: Belga/imago)

Für Marc Wilmots kommt es aktuell ganz bitter. Als wäre seine Demission als Nationaltrainer Belgiens nicht schon enttäuschend genug, setzt der belgische Fußball-Verband nun noch einen drauf und sucht via Stellenanzeige, die wie ein deutlicher Seitenhieb gegen Wilmots wirkt, einen neuen Coach.

Die auf der Website des KBVB veröffentlichte Annonce listet sieben Punkte auf, die der Übungsleiter in Spe mitbringen sollte. Abgesehen davon, dass das Stellenangebot nicht zuletzt wegen der Bitte um Einsendung eines Lebenslaufs und Motivationsschreibens kaum ernst gemeint sein kann, beziehen sich diese Punkte allesamt auf Fähigkeiten, die bei Wilmots vermisst bzw. kritisiert wurden.

Mangelnde Erfahrung als Kritikpunkt

So heißt es beispielsweise, dass der Verband einen Trainer sucht, der "Erfahrung besitzt und Resultate in der ständig wandelnden Welt des Fußballs vorweisen kann." Zwar kann Wilmots auf eine erfolgreiche Karriere als aktiver Spieler zurückblicken - er holte unter anderem 1997 den UEFA Cup und 2002 DFB-Pokal mit dem FC Schalke 04. Doch als Trainer sieht die Vita anders aus: acht Spiele als Schalker Interimscoach, sechs Spiele auf der Bank des VV St. Truiden. Danach bekleidete er das Co-Traineramt der belgischen Nationalmannschaft und übernahm diese anschließend. Sowohl bei der WM 2014 als auch bei dieser EM war für die Roten Teufel unter Wilmots im Viertelfinale Schluss.

Eine weitere Forderung des Verbands ist, dass der zukünftige Trainer "bewiesen hat, dass er taktisches und strategisches Know-how an Spieler aus der weltweiten Fußballelite vermitteln kann." Auch diese Passage kann man durchaus als Affront gegen Wilmots werten, wurden dem 47-Jährigen doch oftmals taktische Mängel vorgeworfen - teilweise sogar aus den eigenen Reihen wie von Torhüter Thibaut Courtois, der nach der Niederlage im Gruppenspiel gegen Italien äußerte, man sei von der Squadra Azzurra "taktisch deklassiert" worden.

Übernimmt der General?

Wenn man den Gerüchten glaubt, ist Louis van Gaal ein heißer Kandidat für die Aufgabe, die goldene Generation um Stars wie Kevin De Bruyne, Eden Hazard und Romelu Lukaku endlich zu Titeln zu führen.

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