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Premier League: Pep Guardiolas Aufstellung sorgt für Diskussionen

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Glücklicher Sieg beim Debüt  

Guardiolas Aufstellung sorgt für Diskussionen

14.08.2016, 09:47 Uhr | dpa

Premier League: Pep Guardiolas Aufstellung sorgt für Diskussionen. Pep Guardiola während der Partie gegen Sunderland (Quelle: Reuters)

Pep Guardiola während der Partie gegen Sunderland (Quelle: Reuters)

Pep Guardiola hatte nach dem glücklichen 2:1 gegen den FC Sunderland nur lobende Worte für sein Team Manchester City übrig. Er sprach natürlich englisch, nicht deutsch. Aber der Akzent war derselbe. Und auch sonst erinnerte alles ein bisschen an die Pressekonferenzen des ehemaligen Bayern-Trainers in München.

"Die Einstellung war perfekt", befand Guardiola. "Ich habe viele sehr gute Dinge gesehen. Deshalb bin ich sehr angetan." Tatsächlich hatte City den Gegner über weite Strecken der Partie kontrolliert. Für Diskussionen sorgte aber die Aufstellung.

Ohne Sané und Gündogan

"Niemand kann abstreiten, dass City das bessere Team war", sagte Gäste-Trainer David Moyes. "Aber wir haben alles dafür getan, es ihnen so schwer wie möglich zu machen." Manchester, das verletzungsbedingt auf die deutschen Neuzugänge Leroy Sané und Ilkay Gündogan verzichten musste, gelang kein Tor aus dem Spiel heraus.

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Das frühe 1:0 erzielte Sergio Aguero (4.) durch einen Strafstoß. In der zweiten Hälfte gelang Sunderland der Ausgleich (71.) durch Jermain Defoe. Kurz vor dem Ende war es Sunderlands Neuzugang Paddy McNair, bis vor kurzem noch Spieler von Manchester United, der die Partie mit seinem Eigentor in der 87. Minute zugunsten von City entschied. Im Gegensatz zu Titelverteidiger Leicester City, der 1:2 bei Hull City verlor, vermied ManCity damit einen Fehlstart.

Das Gesprächsthema der Manchester-Anhänger war nach dem Spiel die Torwart-Entscheidung. Diese Position ist seit Guardiolas Amtsantritt ein großes Thema. Nun fand sich Englands Nationaltorhüter Joe Hart auf der Bank wieder. Der Coach vertraute auf Willy Caballero. "Willy hat eine gute Vorbereitung gehabt. Eine sehr, sehr gute. Mir haben sein Spielaufbau und seine Persönlichkeit imponiert, deshalb hab ich mich für ihn entschieden", sagte Guardiola.

Hart noch im Rennen?

Einige Fans äußerten in den sozialen Medien Verständnis und verwiesen auf Harts durchwachsene Leistungen bei der Europameisterschaft in Frankreich. Doch Guardiola versicherte, dass Hart nicht aus dem Rennen ist: "Das heißt nicht, dass er in Zukunft nicht spielt. Ich habe großen Respekt für Joe."

Hart muss sich jetzt neu beweisen. Ob er schon am Dienstag eine Chance dazu bekommt, ist fraglich. Dann spielt Manchester City in der Qualifikation für die Champions League bei Steaua Bukarest. Und das wird voraussichtlich schwerer als der Auftakt gegen Sunderland.

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