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Fußball: FC Liverpool boykottiert Boulevardzeitung "The Sun"

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Fußball  

FC Liverpool boykottiert Boulevardzeitung "The Sun"

10.02.2017, 19:06 Uhr | dpa

Fußball: FC Liverpool boykottiert Boulevardzeitung "The Sun". Blumen liegen an der Hillsborough-Gedenkstätte in Liverpools Stadtteil Anfield.

Blumen liegen an der Hillsborough-Gedenkstätte in Liverpools Stadtteil Anfield. Foto: Peter Powell. (Quelle: dpa)

London (dpa) - Der FC Liverpool will Journalisten der britischen Boulevardzeitung "The Sun" Medienberichten zufolge nicht mehr in sein Stadion lassen.

Auch Interviews mit Trainer Jürgen Klopp oder Spielern der Reds soll es nicht mehr geben. Die "Sun" bestätigte den Ausschluss von der Anfield Road auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Der FC Liverpool war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Grund für den Bann soll angeblich die Berichterstattung der Zeitung über die Hillsborough-Katastrophe im Jahr 1989 sein. Damals starben 96 Liverpool-Fans im Gedränge im gleichnamigen Stadion in Sheffield, als die Polizei beim Pokal-Halbfinale Hunderte Menschen auf eine schon völlig überfüllte Tribüne schleuste.

Die Polizei behauptete später, Schuld an der Tragödie seien betrunkene Fans gewesen. Die "Sun" unterstützte diese These mit ihrer Berichterstattung. Erst im April vergangenen Jahres widerlegte eine unabhängige Untersuchungskommission diese Anschuldigungen endgültig.

Eine Pressemitteilung der "Sun" scheint zu bestätigen, dass die Entscheidung des Clubs mit Hillsborough zu tun hat. Darin heißt es: "Die Sun bedauert ihre Berichterstattung über die tragischen Ereignisse von Hillsborough zutiefst und ist sich klar, dass der durch diese Berichte entstandene Schaden weiterhin von vielen in der Stadt empfunden wird."

Gleichzeitig kritisiert die Zeitung den Schritt: "Journalisten von einem Club zu verbannen ist schlecht für Fans und schlecht für den Fußball." Warum die Sperre mehr als 27 Jahre nach dem tragischen Vorfall kommt, war zunächst unklar. Im "Guardian" heißt es, die Vereinsführung hätte sich nach Gesprächen mit den Angehörigen der Getöteten zu dem Schritt entschlossen.

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