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Fußball: Klopps Achterbahnfahrt mit Liverpool - Arsenal-Sorgen

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Premier League  

Klopps Achterbahnfahrt mit Liverpool - Arsenal-Sorgen

05.03.2017, 18:57 Uhr | dpa

Fußball: Klopps Achterbahnfahrt mit Liverpool - Arsenal-Sorgen. Jürgen Klopp trainiert mit dem FC Liverpool die Achterbahn-Mannschaft der Premier League.

Jürgen Klopp trainiert mit dem FC Liverpool die Achterbahn-Mannschaft der Premier League. Foto: Peter Byrne. (Quelle: dpa)

Liverpool (dpa) - Für Jürgen Klopp ist der FC Liverpool die Achterbahn der Liga. Nach dem 3:1 über den FC Arsenal und einem Sprung nach oben in der Premier-League-Tabelle urteilte der Trainer der Reds, es gehe für seine Mannschaft in dieser Saison "auf und ab, auf und ab, aber vor allem auf".

Nur fünf Tage nach der 1:3-Pleite in Leicester zeigte sich Klopp glücklich über die starke Reaktion seines Teams - "mal wieder", wie der frühere BVB-Coach betonte. Das Lokalblatt "Liverpool Echo" verglich die Formschwankungen der Reds gar mit der Schauergeschichte von Dr. Jekyll und Mr. Hyde.

Im Heimspiel gegen die Gunners zeigte Liverpool am Samstag das gute Gesicht des Dr. Jekyll. Roberto Firmino (9. Minute), Sadio Mané (40.) und Georginio Wijnaldum (90.+1) ließen Klopp jubeln. Danny Welbecks zwischenzeitlicher Anschlusstreffer (57.) für Arsenal brachte etwas Spannung, mehr aber auch nicht. Hatten englische Medien die Reds gerade erst abgeschrieben, schrieb die Tageszeitung "Guardian" nun, Liverpool sei "wieder auf die Beine gekommen".

Klopps Trainerkollege Arsène Wenger, der verletzungsbedingt auf Mesut Özil verzichten musste, rechtfertigte sich dafür, dass er Arsenal-Topscorer Alexis Sanchez erst zur Pause eingewechselt hatte. Er habe Spieler gebraucht, "die stark in der Luft" seien, erklärte der Franzose nach dem bitteren 1:3. "Ich bereue nichts", stellte Wenger klar, "außer, dass wir verloren haben." In der Tabelle bleibt der Champions-League-Gegner des FC Bayern auf Platz fünf, hat aber ein Spiel weniger absolviert als die Konkurrenz.

Tottenham Hotspur festigte Platz zwei hinter dem FC Chelsea, der am Montag bei West Ham United antritt. Harry Kane schoss die Spurs zum neunten Liga-Heimsieg in Serie. Der Angreifer erzielte an der White Hart Lane in der 20. und 56. Minute zwei Tore zum 3:2 (1:0) gegen den FC Everton und sorgte damit für eine Club-Bestmarke in der englischen Premier League. Dele Alli erhöhte in der zweiten Minute der Nachspielzeit. Romelu Lukaku (81.) und Enner Valencia (90.+3) trafen für Everton. Für den besten englischen Angreifer Kane waren es die Liga-Tore 18 und 19 in dieser Saison. Lukaku steht bei 18 Toren. Teilzeitarbeiter Sanchez traf nicht und bleibt bei 17 Treffern.

Leroy Sané hat seine gute Form mit seinem dritten Liga-Tor für Manchester City unter Beweis gestellt. Beim 2:0 (1:0) der Citizens bei Schlusslicht AFC Sunderland traf der ehemaliger Schalker in der 59. Minute zum Endstand. Sanés Sturmpartner Sergio Agüero hatte das Team von Trainer Pep Guardiola in der 42. Minute in Führung gebracht. Manchester City schob sich mit 55 Punkten auf den dritten Platz vor den FC Liverpool (52).

Manchester United hätte mit einem Heimsieg gegen Bournemouth vorerst an den Gunners vorbeiziehen können, doch beim 1:1 nutzte das Team seine Überlegenheit trotz einer Überzahl nicht. Stürmerstar Zlatan Ibrahimovic vergab in der 72. Minute sogar einen Handelfmeter. "Wir hätten 3:0 oder 4:0 gewinnen müssen", meinte Trainer José Mourinho.

Zuvor hatten Marcos Rojo (23.) für Man United und Joshua King (40./Foulelfmeter) für Bournemouth getroffen. Kurz vor dem Abpfiff der ersten Hälfte sah Andrew Surman in der hart geführten Partie Gelb-Rot. Mourinho übte nach dem enttäuschenden Resultat Selbstkritik: "Wem kann ich die Schuld daran geben? Nur uns."

Leicester City gewann auch Spiel Nummer zwei nach der Trennung von Meistercoach Claudio Ranieri. Der 3:1-Sieg gegen den direkten Abstiegskonkurrenten Hull City verschaffte Interimscoach Craig Shakespeare gute Chancen auf ein festes Engagement. "Es wäre seltsam, woanders (nach einem Trainer) zu suchen, jetzt, wo sich Leicester erinnert, wie man Fußballspiele gewinnt", schrieb der "Guardian".

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