Sie sind hier: Home > Sport > Fussball > Fußball international >

Fußball - Russlands Kampf gegen Hooligans: Radikalste Fans in Moskau

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Fußball  

Russlands Kampf gegen Hooligans: Radikalste Fans in Moskau

15.06.2017, 11:09 Uhr | dpa

Fußball - Russlands Kampf gegen Hooligans: Radikalste Fans in Moskau. Russische Hooligans sind bei der Europameisterschaft 2016 in Marseille als sehr gewalttätig aufgefallen.

Russische Hooligans sind bei der Europameisterschaft 2016 in Marseille als sehr gewalttätig aufgefallen. Foto: Guillaume Horcajuelo. (Quelle: dpa)

Moskau (dpa) - Prügelnde Fußballfans in den Innenstädten, Massenschlägereien im Stadion: Russland will beim Confederations Cup und der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 solche Bilder wie zuletzt in Frankreich unbedingt vermeiden.

Damals hatten russische Hooligans bei der Europameisterschaft 2016 in der Hafenstadt Marseille auf englische Fans eingeprügelt. Doch das Gewaltproblem ist in Russlands Stadien schon lange bekannt.

Russische Hooligans sind berüchtigt: Als radikalste Gruppen gelten Hooligans der Hauptstadtvereine Spartak und ZSKA Moskau, zwischen denen es immer wieder zu organisierten Straßenschlachten mit Dutzenden oder gar Hunderten Beteiligten kommt. Aber auch kleinere Clubs wie Ural Jekaterinburg oder FK Arsenal Tula haben gewaltbereite, rechtsextreme Anhänger.

Eine zentrale Figur war Alexander Schprygin, der seit 2007 den von ihm gegründeten Allrussischen Fanverband (WOB) leitete. Ihm werden auch enge Beziehungen zur rechten Szene vorgeworfen. Er war aus Frankreich abgeschoben worden und wurde in Moskau festgenommen, weil er in eine Massenschlägerei verwickelt gewesen sein soll.

Dennoch schaut die russische Polizei oft weg - solange die Krawalle außerhalb der Stadien ablaufen. Doch bei den internationalen Großveranstaltungen hat die Regierung ein hartes Durchgreifen angekündigt. Die Gesetzgebung sei angepasst worden, sagte Russlands WM-Organisationschef Alexej Sorokin.

Russischen Hooligans, die auffällig geworden sind, ist es verboten, zu den Confed-Cup-Spielen und zur WM zu reisen. Medienberichten zufolge stehen knapp 200 bekannte Gewalttäter auf einer schwarzen Liste.

Um der Fangewalt vorzubeugen, machte der Parlamentsvizepräsident Igor Lebedew unlängst einen skurrilen Vorschlag: Hooligan-Kämpfe sollten eine eigene Sportart werden. "Vielleicht kann man den Aggressionen der Fans so eine friedliche Richtung geben", schrieb er in seinem Blog.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages

Shopping
Shopping
Geschenktipp: NIVEA Creme- dose mit Ihrem Lieblingsfoto
Fotodose bestellen auf NIVEA.de
Shopping
Kleines und großes Glück zum Verschenken & selbst lieben
von ESPRIT
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR
Sport von A bis Z

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017