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Sportpolitik: Iran-Kicker sollen Israel-Verbot vertraglich klarstellen

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Sportpolitik  

Iran-Kicker sollen Israel-Verbot vertraglich klarstellen

10.08.2017, 12:30 Uhr | dpa

Sportpolitik: Iran-Kicker sollen Israel-Verbot vertraglich klarstellen. Ehsan Hajsafi (r) ist einer der beiden Nationalspieler Irans die aus der Nationalelf geworfen wurden, weil sie gegen Israelis spielten.

Ehsan Hajsafi (r) ist einer der beiden Nationalspieler Irans die aus der Nationalelf geworfen wurden, weil sie gegen Israelis spielten. Foto: Abedin Taherkenareh. (Quelle: dpa)

Teheran (dpa) – Im Ausland spielende iranische Fußballer sollen vertraglich klarstellen, dass sie nicht gegen israelische Mannschaften antreten, fordert das Außenministerium, wie Sprecher Bahram Ghassemi nach Angaben der Nachrichtenagentur IRNA erklärte.

Demnach solle dieses Verbot schon im Vorfeld in den Verträgen verankert werden. In der Europa-League-Qualifikation waren die Nationalspieler Massoud Schojaei und Ehsan Hajsafi in der vorigen Woche mit Panionios Athen gegen Maccabi Tel Aviv angetreten. Seitdem droht beiden Akteuren eine Sperre oder gar ein Ausschluss aus der iranischen Auswahl. Dies würde für beide auch das Aus bei der WM nächstes Jahr in Russland bedeuten.

Sportministerium und Fußballverband (FFI) haben die beiden Spieler verurteilt und ihr Auftreten scharf kritisiert. Eine Entscheidung wollen sie aber noch nicht treffen. Ein Ausschluss, der die logische Konsequenz sein müsste, würde laut Beobachtern zu einer Protestwelle der Fans führen. Schojaei als Kapitän und Hajsafi als dessen Stellvertreter sind Schlüsselspieler und daher unverzichtbar.

Besonders in den sozialen Netzwerken gab es massive Proteste der Fans und Mitspieler gegen eine drohende Sperre sowie uneingeschränkte Unterstützung für Schojaei und Hajsafi. Sie hätten nur ihren Job im Verein gemacht, hieß es übereinstimmend. Auf Twitter starteten die Fans mit dem Hashtag "Fußball ist nicht politisch" sogar eine Kampagne gegen eine eventuelle Strafe. Für sie sei das 38-jährige Verbot absurd, habe politisch nichts gebracht und könnte sogar zu einer eventuellen Disqualifikation Irans von der WM 2018 durch den Weltverband FIFA führen.

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