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WM-Vergabe: Wer bekommt den Zuschlag?

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Das große Werben um Ruhm, Fans und Geld

02.12.2010, 10:56 Uhr | t-online, t-online.de

WM-Vergabe: Wer bekommt den Zuschlag?. Der WM-Pokal vor dem Finale 2010. (Foto: imago)

Der WM-Pokal vor dem Finale 2010. (Foto: imago)

"And the winner is: Deutschland" - Joseph S. Blatters Verkündung, dass die WM 2006 zwischen Berlin und München stattfinden würde, entfachte seinerzeit einen Riesenjubel hierzulande. Nicht viel anders war es in Südafrika bei der Nominierung für 2010 oder als Brasilien den Zuschlag für 2014 erhielt. Wer wird heute nachmittag laut jubeln? Dann steht die nächste Entscheidung an. Oder besser gesagt: die nächsten beiden.

Denn zum ersten Mal vergibt die FIFA auf einen Schlag die Turniere der Jahre 2018 und 2022. Die großen Favoriten heißen: England und USA.

Die absolute Mehrheit der FIFA-Stimmen zählt

Insgesamt neun Bewerber gibt es für die Fußball-Weltmeisterschaften Nummer 21 und 22. Schon jetzt steht fest: Die WM 2018 wird in Europa stattfinden, das Nachfolgeturnier dagegen in Asien, Australien oder Amerika (da sich mehrere Bewerber zunächst für beide Turniere beworben hatten, steht dies auch noch in den Logos). So sieht es die Rotationsregel der FIFA vor, die keinen Kontinent bei der Vergabe bevorteilen will. Die Fußballwelt blickt also gespannt nach Zürich, wo das Exekutivkomitee, wenn man so will die Regierung des Weltverbandes, die Entscheidung trifft. Es wird so lange gewählt, bis ein Kandidat die absolute Mehrheit hat. Ist die noch nicht erreicht, fällt in jedem Wahlgang der schwächste Kandidat raus. Und hoffentlich geht alles mit rechten Dingen zu. Zweifel sind durchaus angebracht, wie der Skandal um die beiden Exekutivmitglieder gezeigt hat, die vor einigen Wochen von der englischen "Sunday Times" als korrupt entlarvt wurden. Sie hätten ihre Stimme für einige Dollar hergegeben, und wurden daraufhin erst einmal suspendiert.

Die größten Chancen für 2018 werden England eingeräumt. Das Mutterland des Fußballs konkurriert mit Russland und den beiden kombinierten Bewerbern Holland und Belgien sowie Spanien und Portugal um das zweitgrößte Sportereignis der Welt nach den Olympischen Spielen. Für das Turnier danach machen sich die USA allergrößte Hoffnungen, sich gegen Australien, Japan, Südkorea und Katar durchzusetzen. Die Bewerber im Überblick:

2018 - England

Fußballfans argumentieren: Das Mutterland des Fußballs ist einfach mal wieder dran. Seit 1966 warten die Engländer auf eine WM, mehr als ein halbes Jahrhundert. Dass die Engländer ein Turnier organisieren können, haben sie bei der Europameisterschaft 1996 eindrucksvoll bewiesen. Auf das griffige Motto "Football is coming home" verzichten die Macher diesmal bewusst. Denn die Insel hat auch so alles, was es für eine erfolgreiche Weltmeisterschaft braucht. Große Stadien, fußballverrückte Menschen, fantastische Stimmung, gute Verkehrsverbindungen, Unterkünfte, Sicherheit. Nur an mehr oder weniger großen Details muss gearbeitet werden. Abgesehen von den drei großen Stadien in London (Emirates, Wembley und Olympiastadion) und den beiden in Manchester (Old Trafford, City of Manchester Stadion) müssen alle anderen Arenen ins 21. Jahrhundert gehoben werden. (Foto-Show: WM-Bewerber England)

Selbst die großartige Anfield Road, die Heimat des FC Liverpool, entspricht längst nicht mehr den modernen Anforderungen. Für alte Schätzchen wie die Stadien in Leeds oder Sheffield gilt das umso mehr. Die Engländer haben in etwa die gleiche Ausgangsposition wie seinerzeit Deutschland. Der Zuschlag bei der WM könnte den Klubs der englischen Premier League einen wichtigen Modernisierungsschub geben. Wie bei der EM 1996, sind nur englische Städte des Vereinigten Königreichs als Austragungsort vorgesehen, obwohl in der walisischen Hauptstadt Cardiff oder in Schottlands Metropole Glasgow WM-taugliche Arenen vorhanden wären. Einige Untertanen ihrer Majestät werden daher not amused sein, aber ganz England dürfte hinter der Bewerbung stehen. Auch FIFA-Präsident Blatter hat sich schon wohlwollend geäußert. Was soll da noch schiefgehen?

2018 - Holland und Belgien

Unsere beiden unmittelbaren Nachbarländer gehen mit dem Malus ins Rennen, dass die FIFA eigentlich keine gemeinsame Bewerbung mehr haben möchte. Die Reibereien zwischen Japan und Südkorea bei der WM 2002 sind dem Weltverband nachhaltig in schlechter Erinnerung geblieben. Dass Konflikte nicht zwangsläufig sind, haben aber gerade Holland und Belgien schon bewiesen, als sie eine wunderbare Europameisterschaft 2000 ausrichteten. Dieses Turnier hatte einen tollen Charakter, und die allermeisten Fans haben sich in den gemütlichen und gastfreundlichen Austragungsorten dieser beiden weltoffenen Länder sehr wohl gefühlt. Die fast familiäre Atmosphäre, die allgemeine Sportbegeisterung, kurze Wege und allerbeste Infrastruktur sprechen ohnehin für Benelux. Dem Bewerberduo, dass sich Frankreichs Weltmeister Christian Karembeu als Berater ins Boot geholt hat, drückt anderswo der Schuh: bei den Stadien. Diese sind zwar in ausreichender Zahl vorhanden, aber meist viel zu klein. (Foto-Show: WM-Bewerber Holland und Belgien)

Denn die FIFA verlangt für das Eröffnungsspiel und das Finale eine Großarena mit einer Kapazität von etwa 80.000 Plätzen, für die Halbfinals sind Stadien mit über 60.000 Sitzen sicher nicht hinderlich. Weder in Holland, noch in Belgien gibt es solch große Arenen, daher ist ein Neubau in Rotterdam geplant. Bislang sind die Amsterdam-Arena und De Kuip in Rotterdam mit einem Fassungsvermögen von 65.000 respektive 51.000 Fans die mit Abstand größten. Welch große Nachfrage dagegen bei einem Turnier im Herzen Europas besteht, hat die WM in Deutschland gezeigt, die trotz wesentlich größerer Stadien fast ausverkauft war und einen Zuschauerschnitt von gut 52.000 pro Partie hatte. Kurzum: Die WM könnte für diese beiden Länder eine Nummer zu groß sein.

2018 - Spanien und Portugal

Für die iberische Bewerbung gilt wie für die Benelux-Kandidatur, dass eine Doppelbewerbungen per se bei der FIFA kein Türöffner ist. Im Gegensatz zu Holland und Belgien haben Spanien und Portugal allerdings zahlreiche WM-kompatible Stadien. Neben den Großarenen in Madrid (Bernabeu), Barcelona (Camp Nou), Valencia (Nou Mestalla, im Bau) und Lissabon (da Luz) stehen noch etliche mittelgroße Stadien der Topklubs der Primera Division und die Spielstätten der portugiesischen Vorzeigevereine FC Porto und Sporting Lissabon zur Verfügung. Lediglich die Stadien in zweiter Reihe müssen etwas aufwendiger auf Turnierniveau gebracht werden. (Foto-Show: WM-Bewerber Spanien und Portugal)

Das heutige, moderne Spanien ist in keiner Weise mehr vergleichbar mit dem Schwellenland, das 1982 die WM ausrichtete. Als Ausrichter der Olympischen Spiele von 1992 in Barcelona ist das Land in allerbester Erinnerung. Portugal hat vor sechs Jahren bewiesen, dass es eine Europameisterschaft auf höchstem Standard ausrichten kann. Ein Problem bei der Bewerbung könnte das Atmosphärische zwischen beiden Ländern sein. Eigentlich wollte Spanien die WM allein ausrichten, bevor später der kleine Nachbar noch ins Boot geholt wurde - und auch nur zwei Spielorte (Lissabon und Porto) abbekam. Das klingt ein wenig nach Japan und seinem ungeliebten Juniorpartner Südkorea bei der WM 2002. Die FIFA-Chefs könnten sich jedenfalls daran erinnert fühlen.

2018 - Russland

Noch viel mehr als bei den Konkurrenten ist die Bewerbung Russlands eine politische Angelegenheit. Wie schon bei der Vergabe der Olympischen Winterspiele 2014 an Sotschi steht Wladimir Putin hinter den Bestrebungen, die einstige Weltmacht auf die Landkarte des Sports zurückzubringen. Der starke Mann aus Moskau treibt die WM-Bewerbung voran. Geld spielt angeblich keine Rolle. Angeblich sollen bis zu 10 Milliarden Dollar investiert werden, sollte Russland das große Los ziehen. Diese Summe wäre allerdings auch nötig, denn im Riesenreich fehlt es an fast allem. Die Infrastruktur in den Städten ist größtenteils mangelhaft, die Entfernungen riesig. Zwischen dem potenziellen Austragungsort St. Petersburg an der Ostsee und Jekaterinburg jenseits des Urals liegen über 1.500 Kilometer. Russland - das würde für die Fans ein großes Reise-Abenteuer. (Foto-Show: WM-Bewerber Russland)

Darüber hinaus fehlt es an Stadien. Selbst das altehrwürdige Luznikhi in Moskau ist nicht WM-würdig, auch wenn es erst vor wenigen Jahren Austragungsort eines Champions-League-Finals war. Einzig die Olympia-Arena von Sotschi wird allerhöchsten Ansprüchen genügen. Die restlichen Spielorte müssen aufwendig und kostspielig aufgerüstet werden. Was nach Ende der WM aus diesen Stadien wird angesichts einer russischen Premier Liga mit einem Zuschauerschnitt von vielleicht 12.000 pro Spiel, ist eine ganz andere Frage.

2022 - USA

Die USA wären wohl auch schon ein ernsthafter Konkurrent für England im Kampf um die WM 2018 gewesen. Der Rückzug der Amerikaner für dieses Turnier und die Konzentration auf die WM vier Jahre später macht trotzdem Sinn, denn für 2022 sprechen fast alle Argumente für die USA. Seit der ersten WM 1994, die den Vereinigten Staaten vor allem aus kommerziellen Interessen verliehen wurde, hat sich der Fußball stetig weiterentwickelt. Weniger in der Major League Soccer, die trotz namhafter Importe wie David Beckham oder Thierry Henry immer noch eine kleine Rolle spielt, als im Jugendfußball. Denn mittlerweile spielen an manchen Colleges schon mehr Jugendliche Soccer als die dominierenden US-Fernsehsportarten Football, Baseball, Basketball oder Eishockey. (Foto-Show: WM-Bewerber USA)

Nach außen mag es vielleicht nicht so erscheinen, aber Soccer hat sich in der amerikanischen Gesellschaft etabliert. Sportlich wird diese Entwicklung vor allem durch das Nationalteam widergespiegelt. Beim Confed Cup 2009, dem Testlauf für die WM in Südafrika, beendeten die US-Boys im Halbfinale die Siegesserie der Spanier und verloren das Finale gegen Brasilien ebenso knapp wie unglücklich. Der Zuschauerzuspruch in der MLS hält sich noch in Grenzen, aber bei der WM dürfte der Rekord fallen, den die USA immer noch halten. Nie waren mehr Fans bei einer WM als 1994.

Für einen neuen Rekord sprechen in erster Linie die 21 vorgeschlagenen Stadien, die auf eine durchschnittliche Kapazität von 77.000 Plätzen kommen. Der Soccer kann sich für die WM beim großen Bruder Football bedienen. In den letzten Jahren haben die Teams der National Football League gehörig aufgerüstet und teils spektakuläre Arenen aus dem Boden gestampft, die für Fans und Medien keine Wünsche offen lassen. Etwa das neue Meadowlandsstadion vor den Toren New Yorks, das University of Phoenix Stadion in Arizona oder der Gigantismus pur: die neue Dallas Cowboys Arena.

Verkehr, Hotels, Finanzen, Sicherheit - all das dürfte in den USA top sein. Außerdem kann der Schmelztiegel USA seine kulturelle Vielfalt in die Wagschale werfen. Nicht nur Italien, Irland oder Spanien - fast jedes Teilnehmerland würde von einer Fangemeinde bereits erwartet. Nicht zuletzt deshalb unterstützen stimmgewaltige Teile der Bevölkerung die Bewerbung. Darüber hinaus fahren die Amerikaner eine ganze Armee an Promis auf, um den Zuschlag zu sichern. An deren Spitze steht der frühere Präsident Bill Clinton, aber auch der frühere Gouverneur von Kalifornien, Arnold Schwarzenegger, die Schauspieler Morgan Freeman und Brad Pitt, Regisseur Spike Lee oder New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg helfen im Bewerbungskomitee mit. Dass auch Jack Warner die Bewerbung unterstützt, der ebenso umstrittene wie einflussreiche Präsident des FIFA-Kontinentalverbandes Concacaf, ist sicher hilfreich, aber eher eine zweifelhafte Ehre.

2022 - Japan

Dass Japan erneut den Hut in den Ring geworfen hat, erscheint wenig plausibel. Erst 2002 durfte das Land der aufgehenden Sonne die WM ausrichten, damals gemeinsam mit Südkorea. In FIFA-Maßstäben sind zwanzig Jahre wohl eher eine zu kurze Zeit, um schon wieder zum Zuge zu kommen. Nur Mexiko durfte bislang in der kurzen Zeitspanne von (sogar nur) 16 Jahren zwei Turniere ausrichten. Aber auch nur, weil das eigentlich vorgesehene Kolumbien 1986 nicht in der Lage war, die Welt zu begrüßen. (Foto-Show: WM-Bewerber Japan)

Organisatorisch wäre eine WM in Japan überhaupt kein Problem, zumal die Arenen noch vom letzten Mal zur Verfügung stehen und nur graduell erneuert oder erweitert werden müssten. Allerdings fehlt ausgerechnet in der Weltmetropole Tokio ein Superstadion. Nach der gescheiterten Olympia-Bewerbung für 2016 müssten die Organisatoren selbst eine neue Arena errichten. Bislang gibt es dort nur das angegraute Nationalstadion, das für die Olympischen Spiele 1964 errichtet wurde. Außerdem ist das ferne und immer noch fremde Japan kein lohnendes Reiseziel für die fußballverrückten Europäer. Die Anstoßzeiten zur (europäischen) Morgen- und Mittagszeit sind zumindest für den wichtigen hiesigen Fernsehmarkt schwer vermittelbar - das finanzielle Argument wird von der FIFA keinesfalls unterschätzt. Auch das feuchtwarme Klima spricht gegen Japan.

2022 - Südkorea

Für den Co-Ausrichter und Juniorpartner der WM 2002 gelten die gleichen Argumente wie für Japan. Südkorea verfügt zwar bereits über 13 Stadien, die ohne größere Mühe auf den Stand der Technik gebracht werden können. Und eine weitere große Arena wird für die Asienspiele 2014 gerade errichtet. Doch die zeitliche Nähe zum letzten Turnier könnte absolut hinderlich sein. Außerdem ist nicht abzusehen, wie sich die momentan instabile politische Situation zwischen Nord- und Südkorea auf den Abstimmungsprozess auswirkt. Eine gewisse abschreckende Wirkung ist sicher nicht auszuschließen. (Foto-Show: WM-Bewerber Südkorea)

2022- Katar

Eine WM in Katar? Das hört sich erst einmal an wie eine Geschichte aus Tausend und einer Nacht. Das Klima ist wenig einladend und bestimmt nicht förderlich für Leistungssport, auch wenn 2006 dort die Asienspiele stattfanden. Zur Zeit der WM wäre es immer über 40 Grad Celsius in Katar. Selbst wenn die Scheichs mit viel Geld vollklimatisierte Stadien und Trainingsräume schaffen und die erste Hallen-WM organisieren würden, müssen sich die Fans mit den gewöhnungsbedürftigen Bedingungen rumschlagen. Da wird es wenig helfen, dass das streng islamische Land für seine Gäste Sonderzonen zum Alkoholkonsum einrichten und auch in Sachen lässiger Kleidung tolerant reagieren will. (Foto-Show: WM-Bewerber Katar)

Die Scheichs planen Stadien der Superlative, Geld spielt wahrscheinlich keine Rolle. Dass diese nach Ende der WM nicht mehr gebraucht werden, zählt dort nicht als Gegenargument. Die Arenen sollen später abgetragen und an ärmere Nationen weitergegeben werden. Ob die weltbekannte arabische Gastfreundschaft jedoch trotz der teils abschreckenden äußeren Umstände viele Fans an den Golf locken wird, ist zumindest zweifelhaft. Dabei ist der Gedanke eigentlich sympathisch, die erste WM auf arabischem Boden könnte die Gegensätze zwischen islamischer und westlicher Welt beseitigen helfen. Größtes Plus für Katar dürfte die Sportpolitik sein. FIFA-Präsident Blatter ist der Meinung, die arabische Welt habe eine WM verdient. Wie sehr das seine persönliche Meinung ist und inwieweit diese von einflussreichen, finanzstarken Stimmen innerhalb des Verbandes abhängt, lässt sich leider nicht sagen.

Australien

Australiens Nationalmannschaft hat bei der WM 2006 ordentlich Eindruck geschunden, als der Außenseiter im Achtelfinale unglücklich am späteren Weltmeister Italien scheiterte. 2010 kratzte die Mannschaft immerhin noch an Platz zwei in der deutschen Gruppe. Doch das kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass Australien ein Fußball-Entwicklungsland ist. Erst seit fünf Jahren besteht die A-League. Noch hat sie es nicht geschafft, sich zu etablieren. Der Zuschauerzuspruch ist ebenso mäßig wie das Niveau. Gute Spieler wechseln so schnell sie können in die europäischen Topligen. (Foto-Show: WM-Bewerber Australien)

In Down Under steht der Fußball klar im Schatten der Nationalsportarten Australien Rules Football, Cricket und Rugby. Bei einer WM könnte das zu einem handfesten Problem werden. Denn im Gegensatz zu den USA, wo sämtliche Footballstadien genutzt werden können, weil die NFL-Saison erst im September beginnt, kollidiert der WM-Terminplan mit Australiens Lieblingssportarten und Publikumsmagneten, für die es die größten und schönsten Stadien im Lande gibt. Entweder müssten die Organisatoren Kompensation leisten, um die Stadien nutzen zu können, oder für viel Geld selbst Arenen bauen. Für die Zeitzone gilt das gleiche wie für Japan: Der europäische Fernsehmarkt würde eine solche WM nicht begrüßen. Für Australien spricht, dass die Aussies sportbegeistert sind wie kaum eine andere Nation. Bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney war das zu sehen, ebenfalls bei der Rugby-WM 2007. Die Australier, die Superstar Nicole Kidman als Frontfrau der Bewerbung voranschicken, wissen, wie sportliche Großereignisse auszurichten sind. Für die Fans - die sich den weiten Weg leisten können - wäre eine WM Down Under aber vermutlich ein touristisches Traumziel.

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