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WM 2018 & WM 2022: Ozeanien verzichtet auf Stimmabgabe

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Anwältin: WM-Vergabe könnte hinfällig sein

01.12.2010, 14:29 Uhr | sid, t-online, sid, t-online.de

WM 2018 & WM 2022: Ozeanien verzichtet auf Stimmabgabe. Nicht integer: Reynald Temarii aus Tahiti. (Foto: imago)

Nicht integer: Reynald Temarii aus Tahiti. (Foto: imago)

Die Vergabe der Weltmeisterschaften 2018 und 2022 rückt immer näher, doch das Gesprächsthema Nummer Eins sind weiterhin die Korruptionsvorwürfe gegen verschiedene FIFA-Funktionäre. Nun steht sogar die Möglichkeit im Raum, dass die Wahl der Ausrichter am Donnerstag im Nachhinein ungültig erklärt wird. Diese Auffassung vertritt zumindest die Anwältin des suspendierten Spitzenfunktionärs Reynald Temarii. "Das Risiko der FIFA ist, dass ihr WM-Votum unwirksam sein könnte, wenn wir dem juristischen Prozedere folgen und der Sportgerichtshof CAS am Ende die Suspendierung aufheben sollte", sagte Geraldine Lisieur der "Süddeutschen Zeitung". (Lesen Sie auch: "Das große Geschacher um die WM")

Temarii schreibt an die FIFA

Die FIFA wirft ihrem Exekutiv-Mitglied Temarii eine Verletzung des Ethik-Codes vor. Er soll verdeckt recherchierenden Journalisten seine Wahlstimme zum Kauf angeboten haben. Temarii bestreitet die Vorwürfe und will gegen die Suspendierung vorgehen. Weil der Funktionär aus Tahiti eine Berufung anstrebt, darf der Verband von Ozeanien keinen Ersatz-Wahlmann zur WM-Vergabe in Zürich entsenden. "Ich habe mich entschieden, nicht auf dieses fundamentale Recht zu verzichten, um meine Ehre, Würde und Integrität nach diesen verleumderischen Vorwürfen wiederherzustellen", schrieb Temarii in einem Brief an die FIFA.


Keine schriftliche Begründung

Bislang habe er noch keine schriftliche Begründung für seine Suspendierung erhalten. "Ich kann meinem Klienten doch nicht empfehlen, eine Strafe zu akzeptieren, für die es gar keinen Beschluss gibt", erklärte seine Anwältin. Zudem kritisierte sie, dass die FIFA nicht gegen drei weitere Mitglieder der Exekutive vorgeht, die zu Beginn dieser Woche unter Korruptionsverdacht gerieten. "Wenn die FIFA die aktuellen Fälle nicht wie bei meinem Klienten verfolgt, werde ich das in einem Prozess nutzen", warnte Lisieur.

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In Zürich sind die Bewerber für die WM 2018 und 2022 eingetroffen, um die Werbetrommel zu rühren. Video

Nach der Suspendierung von Temarii und Amos Adamu stehen aktuell nur noch 22 der 24 Exekutivmitglieder für die Vergabe der Weltmeisterschaften 2018 und 2022 zur Verfügung. Darunter befindet sich als einziger Deutscher Franz Beckenbauer.

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