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Die Nationalmannschaften der Gruppengegner im Kurzporträt

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Die Nationalmannschaften der Gruppengegner im Kurzporträt

30.07.2011, 22:46 Uhr | dpa

Die Nationalmannschaften der Gruppengegner im Kurzporträt. Gegner in der WM-Qualifikation: Irlands Trainer Giovanni Trapattoni. (Foto: imago)

Gegner in der WM-Qualifikation: Irlands Trainer Giovanni Trapattoni. (Foto: imago)

Die deutsche Nationalmannschaft bekommt es bei der Qualifikation zur WM 2014 mit Schweden, Irland, Österreich, den Färöer Inseln und Kasachstan zu tun. Dabei trifft die Nationalelf auf Giovanni Trapattoni, Zlatan Ibrahimovic, Robbie Keane und Berti Vogts. Was Sie noch über die Gruppengegner wissen sollten:

IRLAND: Zuhause eine Macht, auswärts eher harmlos. Auch unter dem italienischen Star-Trainer Giovanni Trapattoni konnten die Iren ihr Image als liebenswerte Verlierer nicht loswerden. Seit Juli 2008 ist "Trap" im Amt - für eine EM oder gar WM hat sich die Nummer 35 der Weltrangliste unter seiner Regie aber noch nicht qualifiziert. Bei der WM 2002 trotzte Irland in der Vorrunde den Deutschen ein 1:1 ab. Auch in der Quali für die EM 2008 hatte es die DFB-Elf mit Irland zu tun, siegte zu Hause 1:0 - in Dublin gab es nur ein 0:0. Irland war bisher dreimal bei Weltmeisterschaften (1990, 1994, 2002), bei der WM 90 ist es erst im Viertelfinale gescheitert. Die meisten Spieler spielen in der Premier League - auch Rekordtorschütze Robbie Keane (Tottenham Hotspur).

Bilanz: 7 Siege, 4 Unentschieden, 5 Niederlagen; 25:21 Tore.

SCHWEDEN: Die größten WM-Erfolge liegen für Schweden schon Jahrzehnte zurück. 1958 wurde das Team Zweiter, 1950 und 1994 jeweils Dritter - seitdem aber hechelt der Weltranglisten-19. seinen hohen Erwartungen auf internationaler Ebene hinterher. Beim letzten Aufeinandertreffen mit der deutschen Nationalelf gelang den Skandinaviern im November vergangenen Jahres ein Achtungserfolg, als das Team von Trainer Erik Hamren ein 0:0 erreichte. In der aktuellen EM-Qualifikation zum Turnier in Polen und der Ukraine bleibt Schweden auch dank der Tore von Topstar Zlatan Ibrahimovic (AC Mailand) dem Tabellenführer Niederlande auf den Fersen. Beim jüngsten 5:0-Erfolg über den Nachbarn Finnland traf der Stürmer gleich dreimal.

Bilanz: 14 Siege, 8 Unentschieden, 12 Niederlagen; 61:53 Tore.



ÖSTERREICH: Die Alpenrepublik war zuletzt der Lieblingsgegner des DFB, seit knapp 25 Jahren hat Deutschland kein Spiel mehr verloren. Darunter waren vier Gastspiele in Wien, unter anderem in der EM-Qualifikation vor knapp zwei Monaten. Von den insgesamt 36 Duellen sind aber zwei unrühmlich in Erinnerung geblieben: Die "Schmach von Cordoba" 1978 und die "Schande von Gijon" 1982. Österreich spielt um die achte WM-Teilnahme - seit 1998 blieb nur die Zuschauerrolle. Mit vielen Bundesliga-Legionären will die Auswahl von Trainer Dietmar Constantini auch den Absturz in der Weltrangliste stoppen. Derzeit rangiert der WM-Dritte von 1954 hinter Panama auf Platz 66.

Bilanz: 22 Siege, 6 Unentschieden, 8 Niederlagen; 78:52 Tore.

FÄRÖER INSELN: Fußball ist auf der Inselgruppe im Nordatlantik angesagt wie kaum ein anderer Sport - aber auf schwachem Niveau. Bei nicht einmal 50.000 Einwohnern hat der irische Nationaltrainer Brian Kerr nicht viele personelle Alternativen. So bleiben Achtungserfolge des Weltranglisten-112. Ausnahmeerscheinungen. Die einzigen beiden Spiele gegen die deutsche Nationalmannschaft waren derartige: Im Rahmen der EM-Qualifikation 2004 tat sich das Team des damaligen Teamchefs Rudi Völler sowohl beim 2:0 auswärts als auch beim 2:1 daheim schwer. Eine Überraschung gelang den Insulanern jüngst Anfang Juni mit einem 2:0 über Estland, Aussichten auf die EM-Teilnahme 2010 bestehen aber überhaupt keine.

Bilanz: 2 Siege, 0 Unentschieden, 0 Niederlagen; 4:1 Tore.

KASACHSTAN: Seit 1994 ist Kasachstan Mitglied der FIFA und wartet seither auf die Teilnahme an einem großen Turnier. Das Land liegt zu 90 Prozent in Asien. Deutschlands hat eine makellose Bilanz gegen den Fußball-Zwerg - das Löw-Team gewann beide Duelle in der laufenden EM-Qualifikation (3:0, 4:0). Der Auftritt in der Hauptstadt Astana bedeutet wieder Reisestrapazen von rund fünfeinhalb Flugstunden für die DFB-Auswahl. Kasachstan sorgte zuletzt durch ein 2:1 über Aserbaidschan für Furore und fast für die Entlassung des dortigen Trainers Berti Vogts. Namhafte Spieler hat das Land nicht zu bieten, bis auf wenige Ausnahmen - etwa Heinrich Schmidtgal, der in der 2. Liga für die SpVgg Greuther Fürth aufläuft.

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