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Klinsmann bedient sich in der Bundesliga

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WM 2014 - USA  

Klinsmann vertraut auf Bundesliga-Legionäre

04.08.2011, 20:42 Uhr | dpa

Klinsmann bedient sich in der Bundesliga. US-Coach Jürgen Klinsmann baut sein erstes neues Team - mit vielen "Deutschen". (Foto: imago) (Quelle: imago)

US-Coach Jürgen Klinsmann baut sein erstes neues Team - mit vielen "Deutschen". (Foto: imago) (Quelle: imago)

Wenige Tage nach seiner Berufung zum Nationaltrainer der USA hat Jürgen Klinsmann seinen ersten Länderspiel-Kader benannt. In das Aufgebot für die Partie am 10. August gegen den Nachbarn und Erzrivalen Mexiko berief der frühere Bundestrainer gleich sechs Profis, die in Deutschland ihr Geld verdienen.

Steve Cherundolo von Hannover 96, der Nürnberger Timmy Chandler, der Schalker Jermaine Jones und Michael Bradley von Borussia Mönchengladbach sowie die Zweitliga-Spieler Ricardo Clark von Eintracht Frankfurt und Edson Buddle vom FC Ingolstadt erhielten eine Einladung zum Testspiel in Philadelphia. "Eines der Ziele des Kaders für dieses Spiel und die nächste Zeit ist es, einen Konkurrenzkampf auf jeder Position zu entfachen", sagte Klinsmann.

Chandler muss absagen

Chandler jedoch musste dem 47-Jährigen absagen. Für den Abwehrspieler, der nach einer Verletzung noch nicht voll einsatzfähig ist, nominierte Klinsmann den 24 Jahre alten Zach Loyd vom US-Klub FC Dallas nach. Loyd zählt zu der Reihe junger und in der Nationalelf noch unerfahrener Spieler wie Michael Orozco Fiscal, Break Shea, Bill Hamid und Edgar Castillo - keiner von ihnen hat bislang mehr als zwei Länderspiele absolviert.

In der Bundesliga gescheiterte Routiniers

Klinsmann bringt aber auch ein paar altbekannte Gesichter zurück, unter anderem den früheren Hannoveraner DaMarcus Beasley, der seit der WM in Südafrika nicht zum Einsatz kam. Mit dabei sind außerdem der einstige Ingolstädter Freddy Adu, Tim Howard und Landon Donovan, den Klinsmann einst zum FC Bayern lotste.

Bei den Bayern gescheitert

Der Schwabe war am 1. August in New York offiziell als Nachfolger des entlassenen Bob Bradley, Vater von Michael, vorgestellt worden. Als Trainer hatte er zuletzt beim FC Bayern München gearbeitet. Der deutsche Rekordmeister entließ seinen ehemaligen Mittelstürmer am 27. April 2009, fünf Spieltage vor Saisonende. Bei der Heim-WM 2006 hatte Klinsmann die deutsche Nationalmannschaft auf den dritten Platz geführt.

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