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Brasilien und Argentinien enttäuschen in Südamerikas "Superclassico"

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WM 2014 - Superclássico das Américas  

Ein Super-Klassiker zum Wegschauen

16.09.2011, 18:32 Uhr | dpa, sid

Brasilien und Argentinien enttäuschen in Südamerikas "Superclassico". Argentiniens Ivan Pillud (li.) im engagierten Zweikampf mit Brasiliens Jungstar Neymar. (Quelle: dapd)

Argentiniens Ivan Pillud (li.) im engagierten Zweikampf mit Brasiliens Jungstar Neymar. (Quelle: dapd)

Wenn sich Brasilien und Argentinien die Ehre geben, schnalzt der neutrale Fußballfan in der Regel mit der Zunge. Die beiden südamerikanischen Fußball-Giganten befinden sich allerdings auch noch ein Jahr nach ihren Pleiten bei der WM in Südafrika in der Findungsphase. Der wiederbelebte "Superclássico das Américas" endete im argentinischen Cordoba in einem enttäuschenden torlosen Remis. Einzig nennenswerter Höhepunkt des Spiels war ein Lattentreffer von Brasiliens Damiao in der 77. Minute.

Was als Fortsetzung der Copa America gelten darf, als beide Fußball-Weltmächte bereits im Viertelfinale ausschieden, erhöht vor allem den Druck auf Brasiliens Nationalcoach Mano Menezes. Seit über einem Jahr wartet der 49-Jährige nun auf einen Sieg gegen einen namhaften Gegner.

Ronaldinho hat weiter Vertrauen in Arbeit von Menezes

Angeführt von Kapitän Ronaldinho, der mittlerweile bei Flamengo Rio de Janeiro unter Vertrag steht und womöglich bei der Heim-WM in drei Jahren doch wieder eine Rolle spielen könnte, konnten die Brasilianer ihre sieglose Serie gegen namhafte Fußball-Nationen wieder nicht beenden. Dennoch zog Ronaldinho ein positives Fazit. "Ich bin glücklich. Ich hoffe, dass das der Arbeit unseres Trainers Kontinuität verleiht", sagte der einstige Weltfußballer und Weltmeister.

Im November 2010 verlor die Seleção unter dem neuen Coach Menezes gegen Argentinien 0:1, im Februar 2011 gegen Frankreich ebenfalls 0:1. Es folgte ein Unentschieden im Juni gegen die Niederlande und im August die 2:3-Pleite gegen Deutschland. Da zählen Siege des Rekordweltmeisters gegen die USA, den Iran, die Ukraine oder zuletzt Ghana wenig.

Kollege Alejandro Sabella verpasste unterdessen seinen dritten Sieg in diesem Monat. Nachdem er erst kürzlich auf dem heißen Stuhl des argentinischen Nationalcoachs Platz genommen hat, schlagen ein 1:0 gegen Venezuela 1:0 und ein 3:1 gegen Nigeria zu Buche.

Weit entfernt von einem "Superclássico"

"Show des Schreckens", nannte die brasilianische Sportzeitung "Lance!" trotzdem die erste Begegnung des nach 35 Jahren unter neuem Namen wiederbelebten Kräftemessens der beiden südamerikanischen Kontrahenten. "Superclássico? Argentinien und Brasilien zeigten ein Spiel ohne Salz", urteilte das Blatt weiter. Das Internetportal "Terra" bezeichnete das Match gar als "Apathie-Klassiker".

Trost für die Fans: Letztlich wird es bei dem Zweiländer-Turnier einen Sieger geben - sei es durch Elfmeterschießen. Das Rückspiel findet am 28. September im brasilianischen Belém statt. Menezes und sein argentinischer Amtskollege Alejandro Sabella dürfen in beiden Begegnungen nur Spieler einsetzen, die in den jeweiligen nationalen Ligen unter Vertrag stehen.

Zwischen 1914 und 1976 wurden die Duelle der Erzrivalen noch als "Copa Roca" ausgetragen. Elf Mal fand das Turnier unter diesem Namen statt; Brasilien holte sieben Mal den Titel, Argentinien drei Mal. 1971 endete der Wettbewerb mit einem Remis. Im Gegensatz zur aktuellen Nullnummer gingen einige Begegnungen deutlich torreicher aus: 1940 schlug Argentinien Brasilien mit 6:1 und 5:1. Brasilien revanchierte sich fünf Jahre später mit einem 6:2.

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