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Profi-Schiedsrichter: DFB sollte Blatter-Forderung nachkommen

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Her mit dem Profi-Schiedsrichter

06.12.2011, 11:26 Uhr

Profi-Schiedsrichter: DFB sollte Blatter-Forderung nachkommen. Fingerzeig: Felix Brych gehört zu den besten deutschen Schiedsrichtern.

Fingerzeig: Felix Brych gehört zu den besten deutschen Schiedsrichtern.

Ein Kommentar von Oliver Strerath

Da hat Joseph Blatter mal was Sinnvolles gesagt. Der Präsident des Weltverbandes FIFA fordert vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) die Einführung von Profi-Schiedsrichtern. Eine Forderung, der der DFB in seinen Top-Ligen alsbald nachkommen sollte. Und ihn unter Druck setzt. Denn schon bei der WM 2014 in Brasilien sollen nur noch Profis die Spiele leiten. Der DFB hat allerdings nur "Amateure", die alle berufstätig sind.

Es ist höchste Zeit, dass sich der DFB - ganz im Interesse der Deutschen Fußball-Liga (DFL) - dem Standard der anderen führenden Länder in Europa anpasst: Her mit dem Profi-Schiri für Deutschland. Längst werden die Spiele in den Spitzenklassen in Spanien, Italien, Frankreich und England von Profis gepfiffen. Profis, die sich wie Profis auf diesen Job vorbereiten können. Physisch wie psychisch. Gewiss machen auch sie Fehler. Aber die Quote der falschen Entscheidungen, die zuletzt gerade den deutschen Unparteiischen angekreidet wird, ist mit einem 23. Profi auf dem Platz zu minimieren.

Ein Amateur im Millionen-Geschäft

Das Fußball-Spiel hat sich in den vergangenen Jahren extrem weiter entwickelt. Die Spieler sind deutlich athletischer, das Spiel deutlich schneller. Dem müssen auch die Schiedsrichter gerecht werden. Die Frage ist also erlaubt, ob jemand, der noch einen Beruf hat, dies auf Dauer und mit der gleichen Intensität leisten kann. Auch die Antwort sei erlaubt: nein. "Es kann nicht sein, dass Schiedsrichter einen Tag nach einem Spiel wieder an ihre Schreibtische müssen", sagt auch Blatter.

In der Bundesliga geht es um sehr viel Geld. Spieler und Vereine, von denen viele längst als Wirtschaftsunternehmen operieren, verdienen Millionen. Dass dabei ausgerechnet ein "Amateur" mit seinen Pfiffen dieses Geschäft beeinflusst, ist nicht nachvollziehbar. Der Druck, der vor diesem Hintergrund auf dem Schiedsrichter lastet, ist immens. Er wird zwar nicht geringer, nur weil der Referee ein Profi ist. Doch die Aufarbeitung und der richtige Umgang mit solchen Situation, die bis hin zu Existenzängsten gehen, sind in einem professionellen Umfeld und geeigneten Arbeitsbedingungen für Schiedsrichter deutlich besser gewährleistet. De facto sind die deutschen Spitzenschiris ja bereits Profis - wenn auch eben nicht mit letzter Konsequenz.. Und dies gilt es jetzt für den DFB zu ändern.

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