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Fandel wehrt sich gegen Profi-Schiedsrichter

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Blatters Idee stößt in Deutschland auf massiven Widerstand

06.12.2011, 15:24 Uhr | sid

Fandel wehrt sich gegen Profi-Schiedsrichter. Kein Allheilmittel: DFB-Schiedsrichter-Boss Herbert Fandel spricht sich gegen die Einführung von Profi-Referees in Deutschland aus. (Quelle: dpa)

Kein Allheilmittel: DFB-Schiedsrichter-Boss Herbert Fandel spricht sich gegen die Einführung von Profi-Referees in Deutschland aus. (Quelle: dpa)

FIFA-Präsident Joseph Blatter stößt mit seiner Forderung nach Profi-Schiedsrichtern in Deutschland auf massiven Widerstand. "Der Profi-Schiedsrichter ist nicht das Allheilmittel. Es geht vielmehr darum, optimale Rahmenbedingungen für die Schiedsrichter zu schaffen. Und dabei ist es wichtig, dass die Schiedsrichter ihr zweites Standbein aufrechterhalten", sagte Schiedsrichter-Boss Herbert Fandel. ("Her mit dem Profi-Schiri" - ein Kommentar)

Nach Fandels Meinung sei der Druck für die Referees "viel größer", wenn sie keinen Beruf hätten: "Schließlich wäre ihre Existenz bedroht, wenn sie sich verletzen oder sportlich aus dem Bereich der Profi-Referees ausscheiden müssen."

WM-Finale zeigt: auch Profis sind nicht perfekt

Zudem habe man auch beispielsweise im Finale der WM 2010 in Südafrika gesehen, dass ein Profi-Schiedsrichter nicht gleichbedeutend mit einer perfekten Spielleitung ist", sagte Fandel. Der Engländer Howard Webb war nach dem WM-Finale zwischen Spanien und den Niederlanden (1:0 n.V.) harsch kritisiert worden.

Auch Bayern Münchens Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge glaubt nicht, "dass ein Schiedsrichter besser wird, wenn er besser bezahlt wird". Hinsichtlich des Alterslimits für Schiedsrichter von 45 Jahren müsse man die Diskussion sehr seriös führen. 'Wenn die bis 45 Profi-Schiedsrichter waren, wird das Geld nicht bis ans Lebensende reichen', sagte Rummenigge.

Qualität für Zwanziger das Hauptkriterium

DFB-Präsident Theo Zwanziger äußerte sich ebenfalls kritisch zu der Idee Blatters. "Ich habe gehört, dass der FIFA-Präsident in den nächsten Tagen mit mir sprechen will, um zu erreichen, dass die Deutschen den Profischiedsrichter einführen. Eine ganz aktuelle Diskussion. Da gehen die Meinungen sehr auseinander. Es geht nicht um die Frage, ob jemand Profi oder Amateur ist. Es geht um die Frage, ob er gut ist. Und da kann man schon unterschiedlicher Auffassung sein", sagte Zwanziger in der Sendung "Heimspiel" des Hessischen Rundfunks.

Blatter hatte zuvor mit Blick auf die jüngsten Affären im deutschen Schiedsrichterwesen gefordert, dass auch in Deutschland endlich der Profi-Referee zum Einsatz kommen müsse. Sollte der DFB dieser Maßgabe nicht schnellstens nachkommen, werde Deutschland laut Blatter bei der WM 2014 in Brasilien keinen Referee stellen.

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