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FIFA versteht beim Bier keinen Spaß

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FIFA verärgert über Brasilien - Bierverkauf nicht verhandelbar

19.01.2012, 12:27 Uhr

FIFA versteht beim Bier keinen Spaß. So mag es die FIFA: Fußballfans mit Bier statt mit Caipirinha.  (Quelle: imago)

So mag es die FIFA: Fußballfans mit Bier statt mit Caipirinha. (Quelle: imago)

So malt sich der Fußballfan die WM 2014 in Brasilien aus: Sonne, Strand und zum Spiel im Stadion ein kühles Bier. Doch um den letzten Punkt ist nun ein Streit zwischen dem Fußball-Weltverband FIFA und dem WM-Gastgeber Brasilien entbrannt. Die FIFA besteht auf dem Recht des Bierverkaufs während der WM, während in Brasilien noch immer ein Alkoholverbot in Stadien gilt. Ändern soll dies ein Gesetz, das aber noch nicht verabschiedet wurde. Jetzt ist die FIFA sauer: "Der Alkohol ist Teil der FIFA-WM. Darüber verhandeln wir nicht. Das WM-Gesetz muss eine Bestimmung enthalten, wonach wir das Recht haben, Bier zu verkaufen, keine "Caipirinha", sondern nur Bier", betonte sagte FIFA-Generalsekretär Jérôme Valcke in Rio de Janeiro.

Die FIFA habe schon viele Zugeständnisse bei den Verhandlungen rund um das WM-Rahmengesetz gemacht. Aber bei der Forderung nach Bierverkauf in den Stadien durch den WM-Sponsor Budweiser werde es keine Abstriche geben. In anderen Punkten sei die FIFA schon sehr nachgiebig gewesen. Sie sei auch bereit, in Brasilien 300.000 Tickets der günstigeren Preis-"Kategorie vier" etwa für Senioren und Schüler sowie rund 100.000 Gratis-Tickets unter anderen für Indigene und Empfänger der Familiensozialhilfe zu reservieren, sagte Valcke.

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WM-Gesetz noch immer nicht verabschiedet

Der Top-Funktionär zeigte sich irritiert darüber, dass das Gesetz ("Lei Geral da Copa") noch immer in der Warteschleife hängt. Schließlich sei die WM an Brasilien auf Basis einer vom damaligen Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva unterschriebenen Vereinbarung vergeben worden, die alle Garantien abdecke.

"Wir verhandeln seit 2007, haben jetzt das Jahr 2012 und es wird Zeit, dass wir das Thema beenden. Die WM ist schon morgen, und wir diskutieren noch immer etwas, was vor fünf Jahren vereinbart und unterschrieben wurde", sagte Valcke. Bis zur Verabschiedung des WM-Gesetzes kann es aber noch dauern. Strittig ist vor allem, ob zur WM das Alkoholverbot in den Stadien aufgehoben wird. Der Entwurf muss zunächst in einem Sonderausschuss des Abgeordnetenhauses und dann im Plenum entschieden werden. Dann muss der Senat abstimmen und Präsidentin Dilma Rousseff noch unterschreiben.


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