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Kritik an Klinsmann: "Müssen dem keine Aufmerksamkeit schenken"

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Kritik an Klinsmann

27.01.2012, 16:25 Uhr | t-online.de, sid

Kritik an Klinsmann: "Müssen dem keine Aufmerksamkeit schenken". Jürgen Klinsmann bekommt Gegenwind von seinem Vorgänger. (Quelle: imago)

Jürgen Klinsmann bekommt Gegenwind von seinem Vorgänger. (Quelle: imago)

Retourkutsche für Jürgen Klinsmann: Der Ex-Trainer der US-Mannschaft, Bruce Arena, hat den aktuellen Nationalcoach für dessen Aussagen, dass Spieler in der Major League Soccer (MLS) zu wenig tun würden, harsch kritisiert. "Wir müssen dem keine Aufmerksamkeit schenken. Unser Fokus liegt auf dem Team und auf dem, was das Beste für das Team ist", sagte Arena in einem Radio-Interview.

Klinsmann hatte gesagt, dass die Akteure in der MLS zu wenig spielen würden und in der Nebensaison mehr tun müssten. "Es ist nicht falsch, einem Spieler sechs bis acht Wochen Pause zu geben. Der Körper braucht Zeit, sich zu erholen", äußerte der Trainer von Meister Los Angeles Galaxy.

Arena: Die Spieler, die den Unterschied machen stehen nicht auf dem Platz

Auch in Sachen Spielkultur liegt Arena, der die USA von 1998 bis 2006 trainiert und 2002 ins Viertelfinale der Weltmeisterschaft gegen Deutschland (0:1) geführt hatte, nicht auf einer Wellenlänge mit dem deutschen Weltmeister von 1990. Klinsmann wollte einen neuen "amerikanischen Stil" etablieren. "Der amerikanische Stil ist das, was wir immer gesagt haben und der hat sich bis heute nicht geändert", sagte Arena.

Klinsmann hatte angekündigt, sein Team künftig nicht immer nur reagieren, sondern auch agieren zu lassen. "Es gab dieses Gerücht, dass wir plötzlich ein Team mit spanisch-stämmigen und mexikanisch-amerikanischen Spieler haben, die den Unterschied ausmachen. Aber sehen sie irgendwelche von denen auf dem Platz?", sagte der 60-jährige Arena.

Klinsmann ist seit August 2011 US-Nationaltrainer und soll die USA zur WM-Endrunde 2014 nach Brasilien führen. Gegen Panama feierte der 47-jährige mit seinem Team den dritten Sieg in Serie.

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