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WM 2014: Brasilien fordert neuen FIFA-Ansprechpartner

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Brasilien fordert neuen FIFA-Ansprechpartner

06.03.2012, 11:17 Uhr | sid, dpa

WM 2014: Brasilien fordert neuen FIFA-Ansprechpartner. Auf Distanz zueinander: FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke (li.) und Brasiliens Sportminister Aldo Rebelo. (Quelle: dpa)

Auf Distanz zueinander: FIFA-Generalsekretär Jerome Valcke (li.) und Brasiliens Sportminister Aldo Rebelo. (Quelle: dpa)

Brasiliens Regierung hat in einem offiziellen Brief an den Fußball-Weltverband FIFA die Abberufung von Generalsekretär Jerome Valcke als Ansprechpartner in der Vorbereitung auf die WM 2014 gefordert. Grund sind Valckes jüngste Äußerungen zu organisatorischen Mängeln. Der Franzose hatte beklagt, dass der Bau der Stadien dem Zeitplan hinterherhinke, es an Hotelzimmern fehle und die "Lei Geral", das WM-Gesetz, immer noch nicht vom Parlament verabschiedet worden sei.

In dem von Sportminister Aldo Rebelo unterzeichneten Schreiben an die FIFA werden "Form und Inhalt" der Aussagen Valckes als "inakzeptabel" bezeichnet. Zuvor hatten brasilianische Medien den FIFA-Funktionär mit den Worten "Man muss ihnen in den Hintern treten" zitiert.

"Dieser Typ ist eine Kanaille"

Auch der außenpolitische Berater von Präsidentin Dilma Rousseff, Marco Aurelio Garcia wetterte: "Dieser Typ ist eine Kanaille." Die Präsidentin werde das Thema selbst nicht anschneiden, da sie mehr zu tun habe, als sich mit den Äußerungen eines "Großmauls" zu beschäftigen.

In Frankreich ein geläufiger Spruch?

Valcke hat sich bereits entschuldigt. Seine Äußerungen hätten durch die Übersetzung vom Französischen ins Portugiesische einen falschen Zungenschlag bekommen, schrieb Valcke in einer Rebelo adressierten Mitteilung."Se donner un coup de pied aux fesses" sei in seiner Heimat Frankreich ein geläufiger Spruch, um zu mehr Eile aufzufordern.

Brasilien die "einzige Option"

Er bedauerte ausdrücklich das negative Echo in den Medien auf seine Äußerungen. Es gebe sicherlich eine besorgte Stimmung in der FIFA und er als verantwortliche Person für diese WM steht unter einen erheblichem Druck. "Die Weltmeisterschaft ist der Schlüssel zu allem in unserem System." Er sei sicher, dass es kein Problem gebe, das nicht durch Anstrengungen der FIFA, des lokalen WM-Komitees und der brasilianischen Behörden überwunden werden könne. "Ich möchte wiederholen, dass Brasilien die einzige Option für die Ausrichtung der FIFA-WM Brasil 2014 ist und sein wird."

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